Nachdenkenswertes
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Wir wollen zu viel vom Leben…

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In letzter Zeit bin ich müde. Sehr müde. Die Terminkalender füllen sich immer mehr, ich nehme mir immer mehr vor, als ich schaffen kann. Aber vielleicht brauche ich das auch. Wenn ich merke, dass ich Zeit übrig habe, suche ich mir gleich wieder etwas zu tun. Das bedeutet nicht, dass ich mich nicht auch gut den ganzen Tag mit einem guten Buch und einem tollen Film (bevorzugt „Game of Thrones“, „King of Queens“ oder „Devious Maids“) beschäftigen könnte. Ich gehe auch gern ins Bett und schlafe lange.

Aber ich will etwas erreichen im Leben, ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst und an das Leben. Meine Kinder verschone ich mit Ansprüchen… ich habe mir vorgenommen, dass sie einfach so sein und werden dürfen wie sie sind. Gesundes Mittelmaß. Gern natürlich mehr, aber das möchte ich nicht pushen. Sie sind toll und großartig. Genau wie sie sind. Manchmal frage ich mich jedoch warum ich so einen hohen Anspruch an das Leben habe: Bin ich nicht dankbar genug für das was ich aktuell habe? Beklage ich mich zu viel?

Schlussendlich soll unser Leben für uns bereithalten: Die große Liebe, Kinder, Karriere, Hobbys, Kreativität, Entspannung, Reisen, Glück, Gesundheit, gutes Aussehen usw. Wir wollen die bestmögliche Erfüllung in unserem Leben finden und alles mitnehmen was geht. Aber ist das überhaupt möglich? Wie soll man da die Balance halten? Kann man überhaupt die Balance halten?

Eine Omi hat mal zu mir gesagt, dass man heutzutage viel zu viel wolle vom Leben. Früher wäre man zufrieden und glücklich mit seiner Arbeit und seiner Familie gewesen. Heutzutage wäre es viel zu viel. Stimmt das? Können wir nicht eigentlich dankbar dafür sein, dass wir mehr vom Leben erwarten können, mehr erreichen können? Oder fallen wir von der anderen Seite wieder vom Pferd?

Ich beschäftige mich gerade wieder neu mit Prioritätensetzung. Eigentlich dachte ich, dass ich damit überhaupt gar kein Problem hätte. Aber tatsächlich muss ich meine Woche mit Bedacht planen, darf mich nicht verschätzen und nicht falsch verplanen. Doch so richtig gelingt es mir nicht allem gerecht zu werden. Es bleibt die Frage. Kann man das? Allem gerecht werden?

 

2 Kommentare

  1. Gerade habe ich Deinen Blog entdeckt – danke für das interessante Post mit den spannenden Fragen! Ich glaube schon, dass wir manchmal zuviel wollen, weil wir uns zu sehr von aussen treiben und definieren lassen. Daneben ist es aber auch einfach schwierig, alles unter einen Hut zu bringen, wenn man wie Du noch Mutter und in Ausbildung ist. Persönlich habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, „Fokus“ zu einem Hauptthema zu machen. Was ist wirklich wichtig? Was ist mein Hauptziel in diesem Jahr? Und bei allem, was neu an mich herangetragen wird, überlege ich gut, ob das auch noch geht oder ob ich mich nicht wieder überfordere 🙂
    Ich wünsche Dir, dass Du eine gesunde Balance findest – und guten Start ins neue Jahr!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz, Claudia Dahinden

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