Nachdenkenswertes
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was ist wirklich wichtig im Leben?

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Die letzten Tage und Wochen sind erfüllt von Terror und Anschlagplänen, gefassten Terroristen und Krieg. Zumindest wenn man die Nachrichten liest oder schaut.

Gestern abend lag ich im Bett und habe überlegt: Die wirklich zentrale Frage ist doch: Was ist mir wichtig im Leben? Was wäre wenn ich morgen sterben würde? Sicher: Man kann auch in einen Autounfall verwickelt werden, unglücklich vom Fahrrad stürzen oder zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Jetzt aber sind Krieg und Terror näher gerückt. Es fand in den Städten statt, die uns bekannt sind, in denen wir in unserer Freizeit tolle Urlaube verbracht haben. Es zeigt, dass das Leben kurz sein kann. Es zeigt, dass unser Leben schneller vorbei sein kann als uns lieb ist. Was zählt im Leben? Habe ich Konflikte in meinem Leben, die nicht bereinigt sind? Gibt es Menschen in meinem Leben, die ich liebe, denen ich es aber zu wenig sage oder schon lange nicht mehr gesagt habe? Wem muss ich verzeihen? Gibt es Groll und Ärger, der schon so lange in mir schwehlt, dass ich verbittert bin? Und wenn ja, was würde ich tun, wenn ich morgen sterben würde?

Lebe ich das Leben, dass ich leben möchte? Lebe ich nur um Geld zu verdienen? Lebe ich nur für mich? Oder für meine Arbeit? Was ist mir wirklich wichtig?

Mache ich eine „bucket-list“? Wirkt zu endgültig. Lebe ich weniger zukunftsorientiert á lá „lebe den Tag“? Zu resignierend.

Uns als Familie ist es wichtig, nie im Streit auseinander zu gehen. Das nehmen wir uns zu Herzen. Wir gehen immer versöhnt auseinander und versuchen den Menschen, die uns wehtun und Unrecht tun, zu vergeben. Nicht zu vergeben, schadet nur einem selbst. Man wird verbittert und ärgerlich und kann das Leben mit all seinen schönen Facetten nicht mehr auskosten. Konflikte sind per se nichts Schlechtes (das muss ich auch immer wieder lernen), aber es ist wichtig sie konstruktiv auszutragen und nicht mit sich herumzutragen.

Lasst uns in Frieden miteinander leben, in Liebe und ohne Angst. Kein Angst haben, dass man sterben könnte. Es gibt keinen Grund Angst zu haben, wenn wir in Liebe gehen und stetig mit den Menschen im Reinen sind, die uns wichtig sind. Gestern habe ich unserer Großen etwas von Astrid Lindgren vorgelesen.

„Nur ein Tag, ein Augenblick zugleich,

oh, welch Trost,

was auch geschehen mag.

Alles ruht in unsres Vaters Händen,

ich, sein KInd,

brauch keine Angst zu haben.“

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Fotos von J. Weicker

S

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