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Mode aus Strick? Geht doch! Sommer&Kinder macht es möglich.

Kooperation

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Wir sind mitten in Berlin Pankow. In einem alten Plattenbau in dem nur Künstler ihre verschiedenen Ateliers haben. Hier finden wir Miriam Sommer in ihrem Arbeitsbereich. Überall sind Rollen voller Wolle, verschiedenste Farben, und in der Mitte steht eine riesige Strickmaschine (war auch das erste Mal, dass wir so etwas gesehen hatten). Es war sehr imposant. Miriam ist eine wunderschöne und sympathische Frau, verheiratet und 3fach Mama und hat ihr eigenes Business. Sie hat Modedesign studiert, viele Praktikas gemacht (u.a. für Vivienne Westwood) und sich schließlich entschlossen, eigene Mode zu machen. Das Label sommerundkinder.

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wie ist dein Label „sommerundkinder“ entstanden?

Ich habe es vor 6 Jahren gegründet. Am Anfang habe ich einfach ausprobiert, bin mit einem Kleid durch die Geschäfte gelaufen und habe gefragt ob sie es mögen, ob sie es verkaufen würden in ihrem Laden. Dann habe ich für den 1. Laden produziert. Als unser 2. Kind kam bin ich vor lauter Arbeit, die ich inzwischen hatte, fast kollabiert. Also habe ich mir eine Strickerei gesucht und in Thüringen gefunden.

Haben dich deine Kinder inspiriert?

Sie haben mich in der Tat inspiriert, Mode zu machen. Als Modedesignerin habe ich mich lange nicht wohl gefühlt. Aber bei Kindermode hat die Arbeit gezählt und wurde geschätzt. Wir haben damals noch Prenzlauer Berg gewohnt und da waren alle so nett und freundlich, da hat es mich gepackt.

Wie regelt ihr die Betreuung der Kinder, damit du arbeiten kannst?

Mein Mann hat Elternzeit gemacht für 2 Monate und wir haben jetzt eine Kinderfrau beim 3. Kind. Die anderen sind in der Schule und im Kindergarten.

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Was macht sommerundkinder Besonders?

Das Design ist rustikal und nostalgisch und modern zugleich. Das ist eine Nische, die es mit Strickmode so noch nicht gibt. Es ist ein Label zu dem man stehen und mit gutem Gewissen kaufen und verkaufen kann. Für mich ging nicht, dass man die Kinder nur schön anzieht, aber einem egal ist wie der Rest der Welt aussieht. Deshalb verwende ich Wolle aus Italien mit einem bluesign Siegel und steige gerade noch komplett auf Bio um. Die Merinowolle kommt aus Nepal.

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Wo kann man deine Kleidung kaufen?

In Paris, Mailand bis Südkorea in einzelnen Boutiquen. Außerdem in Berlin und München und natürlich hier im Onlineshop.

was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich möchte gern meinen Onlineshop weiter ausbauen und selbstständig und gleichberechtigt Geld verdienen.

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Fotos von J.Weicker

5 Kommentare

  1. madameflamusse sagt

    Gefällt mir sehr gut, auch so einer meiner Träume so ne Strickmaschine, den Traum hab ich von meiner Oma übernommen. Wo mir allerdings ein bisschen anders wird is beim Thema Merino (aus Nepal), und bio istt nicht gleich Tierleidfrei, das kann eigentlich nur die GOTS Wolle oder die aus Kleinstbetrieben gewährleisten (selber kuckn gehn). Wir sammeln zu diesem Thema hier https://naturwolle.wordpress.com/

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      • madameflamusse sagt

        ja, deswegen schrieb ich das dazu weil Sie ja sehr daran interessiert ist 😉 was ich super finde

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      • madameflamusse sagt

        ps.: man muß echt genau sein, da eben Öko oder Bio nicht unbedingt „Leid“frei heißt, und auch bei nachhaltig vielelicht nochmal hinterfragen was genau das heißt. Leider ist es so.

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  2. Pingback: Woche 13 von 156 Wochen |

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