365 Tage ohne...
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Woche 46 von #365tageohne

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252:

Ich würde sagen: Die meiste Zeit der 250 Tage ist mein Interesse an Mode eher abgeflaut. Ich habe nicht mehr meine Handtaschen passend zu den Schuhen getragen, habe wenig kombiniert, sondern eher immer wieder dasselbe angezogen. Das hätte ich gar nicht erwartet, aber es war eine gute Erfahrung. Weder hat es mich gestört, noch ist es jemandem aufgefallen.

Jetzt aber ist es an der Zeit wieder in den Schrank zu schauen, zu stöbern, zu experimentieren… Ich habe weniger Lust auf immer wieder dieselben Sachen. Es sind theoretisch noch 4 Monate, falls ich es so lange durchziehen sollte.

 

270:

Es ist richtig viel Zeit vergangen. Ich bin schwanger. (Haaaa! News verpasst? Hier habe ich es bekannt gegeben:)) Das hat mich noch einmal schwer ins Nachdenken gebracht ob ich dieses Projekt wirklich fortsetzen möchte. Habe mir dann erst einmal Schwangerschaftskleidung von einer Freundin geliehen. Es fordert mich heraus mich vor meinen Kleiderschrank zu stellen und immer wieder dieselben Teile zu sehen und auch jetzt, wo sich mein Körper ändert, nicht zu wissen was mir passt. Das bedeutet, dass ich normalerweise losgehen und mir etwas kaufen würde. Etwas, das passt. Geht nicht. Ich muss also improvisieren. Leider muss ich aber doch mein Experiment brechen und mir Unterwäsche kaufen. Schwangerschaftsbedingt.

280:

Heute hab ich Strumpfhosen gekauft. Stand ewig vor Pullovern und habe sehnsüchtig nach Röcken geschielt. Und bin wieder raus gegangen. Mit den Strumpfhosen. Habe ich es wirklich geschafft und werde nicht mehr rückfällig sobald ich mich selbst erlöse? Momentan sieht es danach aus, denn ich kaufe eigentlich für die Kinder auch nichts unnötiges mehr. Vielleicht ist es auch so: Als Mama hat man wenig Zeit um sich Gedanken darüber zu machen was man gern tagsüber tragen möchte. Es ist leichter, etwas Neues zu kaufen wo man weiß, dass es gut aussieht. Dadurch wird der Kleiderschrank immer voller. Ich habe mal den Tipp von einer Styleexpertin gehört, dass man den Kleiderschrank rigoros ausmisten soll. Es darf nur noch das drin bleiben, was man wirklich anzieht. Und dann kombiniert man und hängt diese Kombinationen gemeinsam in den Schrank. Dann muss man morgens auch nicht suchen. Allerdings muss man sich natürlich erstmal Zeit nehmen.

288:

Es gibt das Projekt noch. Auch wenn ich mir ein Schwangerschaftskleid gekauft habe. Das ist okay. Ich geh immer noch an allen anderen Sachen vorbei. Nicht nur weil wir ein Haus bauen und ich eh nicht unnötig kaufen möchte. Nein, vielmehr ist es bewusster, ein Nachdenken. Und das ist richtig gut. Ich denke, dass mein Experiment jetzt schon erfolgreich war und ich es genauso gut beenden könnte. Aber noch fühlt sich das nicht richtig an. Ich bringe gern Dinge zu einem guten Ende.

Tag 295:

Ich bin noch dabei. Hab viel überlegt und mit meinem Liebsten gesprochen und eine gute Lösung gefunden wie das Projekt weiter bestehen kann und gleichzeitig nicht permanent von mir gebrochen wird. Ich bin schwanger, das bedeutet, dass ich die Regeln bis zum Ende ein wenig ändern muss.

  1. Ich darf mir zusätzlich zu Strumpfhosen und Strümpfen Unterwäsche kaufen. Wer schon mal schwanger war, weiß, was mit den Brüsten passiert.
  2. Ich darf mir Kleidungsstücke kaufen, wenn ich in meine schon vorhandene Schwangerschaftskleidung nicht mehr hereinpasse. Ich starte diesmal bei einem anderen Gewicht, es könnte also eng werden. Im wahrsten Sinn des Wortes. Wenn ich mir etwas kaufe, dann nicht wahllos und viel, sondern bewusst und nur das, was wirklich notwendig ist.

Das Experiment dauert noch bis zum 1.3.2017.

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