Familie, Schwangerschaft
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10 Dinge, die du kennst, wenn du zum 2./3./4./5… Mal schwanger bist

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  1. Du vergisst jedesmal in welcher Woche du bist.
    Aber eigentlich ist das auch unwichtig. Irgendwie 6. Monat. Das reicht aus.
  2. Manchmal vergisst du sogar komplett, dass du überhaupt schwanger bist.
    Du erschreckst dich manchmal wenn du an Schaufenstern vorbei läufst. Du wunderst dich, warum es so beschwerlich wird, sich zu bücken. Ach ja, da war ja was. Dein Alltag geht einfach immer weiter und ist so vollgepackt, dass die Schwangerschaft manchmal untergeht. Nur abends auf dem Sofa wird der Bauch gestreichelt und liebkost. Da ist ein kleiner Goldschatz drin.
  3. Ess- und Trinkverbote werden größtenteils ignoriert.
    Kein Kaffee, keine Cola und kein Käse in der Schwangerschaft? Welchen Käse darf man nochmal nicht essen? Hab ich schon wieder vergessen. Und kein Kaffee? Wie soll man dann den Tag überstehen? Beim ersten Kind achtet man auf alles und ist sehr vorsichtig. Beim zweiten Kind nippt man mal am Sektchen und hat ein unendlich schlechtes Gewissen dabei. Latte Macchiato gibts aller 2 Wochen mal. Und beim dritten Kind? Alkohol ist natürlich immer noch tabu, auch rohes Fleisch und Fisch. Aber Kaffee gibts, auch mal Cola auf Geburtstagen. Heißhunger auf Käse? Klar. Mal Salami? Okay.
  4. Das Kinderzimmer wird, wenn überhaupt, erst kurz vorher eingerichtet.
    Beim ersten Kind richtet man ein Kinderzimmer ein. Das zweite Kind wird meistens im ersten Kinderzimmer mit einquartiert oder bekommt eventuell auch noch ein extra Zimmer. Beim dritten Kind hört das auf. Du weißt, du brauchst eigentlich 1 Jahr lang überhaupt kein Kinderzimmer und hast auch keinerlei schlechtes Gewissen dabei, wenn du einfach nur Bett und Wickeltisch aufstellst. Alles andere ist völlig überbewertet.
  5. Du bist pragmatischer wenn du an die Geburt und das Wochenbett denkst.
    Du weißt was du brauchst und du weißt, wie sich eine Geburt anfühlt. Vielleicht hast du mehr Respekt, vielleicht auch mehr Angst davor. Du fühlst dich aber reifer, erwachsener und hast schon eine Erfahrung gemacht, die so unfassbar ist. Eine Erfahrung die so viel Glück mit sich bringt und den eigenen Körper an die Belastungsgrenze treibt. Du weißt, dass du das schaffen kannst und das macht dich ruhiger.
  6. Du liest keine Schwangerschaftsnewsletter und Babybücher.
    Vielleicht hast du welche abonniert, weil du das auch früher schon gemacht hast. Allerdings hast du diesmal auch kein schlechtes Gewissen mehr, wenn du nicht dazu kommst, sie zu lesen. Du hast ein paar Geheimtricks auf Lager. Du hast Heublumen und Himbeerblättertee von der letzten Schwangerschaft noch da und bist dankbar, wenn du vielleicht mal zu einem Heublumensitzbad kommst. Dabei denkst du dir, wie verrückt das ist, was du da eigentlich tust und machst es dann auch nie wieder.
  7. Man sieht die Schwangerschaft viel früher. Verstecken ist kaum möglich. Allein die ersten 3 Monate, in denen man manchmal sein kleines Geheimnis noch hüten will, sind eine wahre Herausforderung. Dein ganzer Körper ist auf Schwangersein eingestellt und sofort bereit.
  8. Schwangerschaftstrends? Passé. Yoga, Schwangerschaftsschwimmen, Akupunktur, Hypnobirth… du hast keine Zeit dafür. Beziehungsweise hast du alles schon mal ausprobiert und befunden, dass du es nicht nochmal brauchst.
  9. Trotzdem gönnst du dir noch ein paar Kleinigkeiten, die du dir bei jedem anderen Kind verkniffen hast. Du weißt jetzt, was du brauchst und was dir beim letzten Mal gefehlt hat. Du bist liebevoller zu dir selbst und zu deinem Körper. Gleichzeitig weißt du, dass die Schwangerschaft nur eine kurze Zeit deines Lebens ist und du sie unbedingt genießen solltest. Auch wenn dir das manchmal schwer fällt.
  10. Dein Partner streichelt zwar den Bauch, aber nur manchmal und auch nur flüchtig. Stundenlanges Anschauen der Ultraschallbilder, sanftes Massieren mit Babyöl, stundenlanges Füße streicheln, Arbeit abnehmen, nachts losfahren um dir noch Eis, Pommes oder sonstiges zu holen nach dem es dir gerade aktuell gelüstet ist vorbei. Auch der Partner ist pragmatischer und müder und nicht mehr so aufgeregt. Die Freude auf das Baby ist zwar die Gleiche, die Liebe auch, aber die Aufregung und das Hinnehmen aller Schwangerschaftshormone und Gelüste wird weniger.

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Mantel: Erbstück

Rock: alt

Tuch und Oberteil: H&M (alt)

Schuhe: sacha*

 

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