Familie, Schwangerschaft
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Ich packe meinen Koffer – Was muss in die Kliniktasche?

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4 Wochen vor der Geburt packte ich meine Kliniktasche. Nun schon zum dritten Mal. Man würde meinen, dass ich genau weiß, was mit muss. Tatsächlich vergesse ich es immer wieder, aber gleichzeitig macht man gewisse Fehler auch nicht dreimal. Ich fühle mich demnach diesmal sicherer und weiß, was auf mich zukommt. Zumindest hofft man (frau) das jedesmal wieder aufs Neue.

Ich weiß, dass ich mich wohl fühlen muss und nach der Geburt Sachen anziehen möchte, die bequem aber schön sind. Ich weiß, dass ich schönes Duschbad brauche und vielleicht auch ein wenig Schminke, damit sich meine Eltern nicht erschrecken, wenn sie mich sehen.

Und so fing ich an zu packen. Ich packe meinen Koffer und nehme mit:

 

  • 2 Schlafanzüge (da Sommer, kurz und wichtig: Sie müssen praktisch sein zum Stillen). Warum 2? Erfahrungsgemäß fängt man am Tag nach der Geburt an, das Wasser herauszuschwitzen. Der Schlafanzug wird also nass. Und vielleicht blutig (too much Information).  Meine beiden Schlafanzüge sind von H&M und bellybutton.
  • Riegel und stilles Wasser. Obwohl es Wasser auch im Krankenhaus gibt, aber so hat man es gleich parat. Essen ist vor allem für den Mann nett.
  • Leggins und 2 bequeme, lange Tops für tagsüber. Ich hab welche von Asos.
  • Pantoffeln (ja, die sind irgendwie viel zu warm. Aber ich hatte sie noch ungetragen in meinem Nachtschrank und vielleicht tut es der Seele gut, sich neue Pantöffelchen anzuziehen, wenn man nachts durch die Krankenhausflure schleicht um den Stillraum zu finden)
  • 1 Morgenmantel (ich besitze noch einen mit Seidenanteil, der sich gut macht im Sommer. Würde ich unbedingt empfehlen.)
  • Stilleinlagen (ich brauch die ersten Wochen immer Stilleinlagen aus Stoff, da sehr viel Milch)
  • 2 Stillbhs
  • Baumwollpanties (nicht die Besten. Aber doch solche, in denen ihr euch gut fühlt. Nach 2 Geburten weiß ich: Die Krankenhausnetzschlüpfer sind vielleicht am ersten Tag okay, aber danach rutschen sie weg und einem ist geraten, etwas mit mehr Halt anzuziehen. Verhindert Schweinereien.)
  • Der Stillmond von Theraline. Ich habe ihn euch hier schon gezeigt. Ein Träumchen zum Liegen und gut zum Mitnehmen.
  • Panties von Noppies. Die sind phänomenal angenehm zum Tragen und helfen, den Bauch ein wenig zu stützen. Die anderen Male hatte ich hinterher immer das Gefühl, dass dieser ungefüllte Bauch mich ungemein stört. Ich hoffe, dass ich ihn diesmal etwas stützen und unterstützen kann und mich dadurch auch wohler fühlen werde.
  • Mein Kindle. Ja, ich hatte bisher immer Zeit zum Lesen im Krankenhaus. Wenn auch nicht viel Lust. Meistens starrt man ja doch abwechselnd verzückt oder leicht panisch das eigene Baby an oder wird unterbrochen durch die übliche Krankenhausroutine.
  • Ladekabel fürs Handy für all die Glückwünsche und stolzen Fotos.
  • 1 Outfit für den Nachhauseweg. Bequem und doch schön. Etwas, was den Bauch kaschiert, so dass man sich später gern die Fotos anschaut. Klingt das alles eitel? Ja, aber das ist okay. Ein bisschen Eitelkeit tut uns Frauen gut.
  • Etwas Schminke
  • Duschbad&Co. Ich nehme mir jedesmal kleine Proben mit, statt meinen normalen Sachen. Das hat den Vorteil, dass ich am Tag der Geburt nicht anfangen muss, meine Kosmetiksachen einzupacken oder der Mann nicht anfangen muss, alles zusammen zu suchen. Statt dessen ist alles fertig. Gleichzeitig ist es ein wirklich tolles Gefühl, wenn man nach der Geburt das erste Mal duscht und man tut sich etwas Gutes mit einer wirklich schönen Probe oder einfach einem kleinen Duschbad, dass man bisher noch nicht ausprobiert hatte.
  • 1 Babyoutfit für den Tag des Nach-Hause-Kommens
  • den Autositz fürs Baby
  • 1 Mullwindel
  • Schnuller (je nachdem ob ihr Schnuller geben wollt bzw wann ihr sie geben wollt. Ich hab sie im Krankenhaus selbst bisher nicht gebraucht, aber ich hab sie gern mit. Das gibt mir ein bisschen Sicherheit und das Gefühl auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein)
  • Die tolle Creme von Lansinoh für wunde Brustwarzen. Werdet ihr brauchen. Oft haben sie aber auch Pröbchen im Krankenhaus

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für die Geburtsurkunde:

  • Familienstammbuch (bei verheirateten Paaren)
  • evtl Sorgerechtserklärung bzw Vaterschaftsanerkennung
  • Personalausweise von beiden Elternteilen
  • Heiratsurkunde
  • bei Geschiedenen das rechtskräftige Scheidungsurteil
  • bei Verwitweten die Sterbeurkunde
  • Geburtsurkunden von Vater und Mutter

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