Leitartikel
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Schwangerschafts Update 40. ssw

 

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Inzwischen wurde ich wieder zu meinem alten Entbindungstermin datiert und befinde mich nun also in der 40. SSW. Die Warterei macht einen mürbe. Ich habe alles getan, was ich gern machen wollte bevor ich 3fach Mama bin. Ich war mit dem Mann aus, wir haben mehr in Haus und Garten geschafft, als wir gedacht hätten, ich war beim Friseur, bei der Kosmetik… ich trinke Himbeerblättertee, mach Heublumendampfbäder und sogar eine Dammmassage war inzwischen zeitlich drin. Die selbstgehäkelte Babydecke ist inzwischen fast fertig, alle wichtigen to-dos abgehakt. Sogar Kindergeld- und Elterngeldantrag sind soweit fertig ausgefüllt. Ich bin bereit. Ich möchte gern 4 Wochen Pause haben, bevor die Schule der Großen wieder beginnt. Ich möchte gern gemeinsam mit dem Baby chillen und nicht auf die Uhr schauen müssen, wann die Kinder nachmittags wieder Freizeittermine haben. Ich habe im August eine Prüfung, die ich gern antreten würde und eigentlich auch Abgabetermine für verschiedene Artikel. Ich möchte gern 4 Wochen Wochenbett haben. Und jetzt hoffe ich.

Es sind Sommerferien, das heißt, beide Mädchen sind zu Hause. Auch ganz bewusst zu Hause. Allerdings sind alle anderen Kinder, deren Eltern arbeiten gehen, nicht zu Hause. Hier in den neuen Bundesländern funktioniert das System „Ferienhort“ nämlich ganz wunderbar. Nur wir nehmen nie daran teil, weil ich es mir so einrichten kann. Ich habe meine Kinder gern hier. Aber 1 Tag vor dem Entbindungstermin hat Lele so schlechte Laune, dass sie auf einmal streiten, sich langweilen und nichts mit sich anzufangen wissen. Normalerweise würde ich sie mir jetzt schnappen und zum See fahren. Ich kann aber nicht mehr. Ich kann nicht mehr lange laufen und allein Essen zu kochen, macht mich schon müde. Geschwisterstreit schlichten, Pflaster kleben und mich mit einem vorpubertären Kind anlegen allerdings auch. Ich werde also den Mann überreden, dass er heute Abend mal noch mit uns an den See fährt.

 

Schwangerschaftsstrapazen: Der Ischias. Ich kann, wenn ich einmal sitze, kaum noch aufstehen.

Trinken und Essen: Eis und Obst. Cornetto- Eis um genau zu sein. Verrückt. Und die Spirelli vom Burgermeister in der Südvorstadt, hier in Leipzig. Daran denke ich den ganzen Tag und verkneife es mir.

Geschwistergefühle: Die Große tut sich jetzt, kurz vor der Geburt, nun doch noch schwer. Ängste zu kurz zu kommen paaren sich mit absoluter Genervtheit davon, dass sie dann gleich zwei kleine Geschwister hat. Auf einmal sind kleine Geschwister anstrengend. Das kam innerhalb von wenigen Tagen.

Stimmung: Eigentlich gut. Ausgeglichener, seit ich Heißhunger auf Schokolade und Kohlenhydrate habe. Trotzdem genervt und ängstlich. Angst, dass ich das Bauchmädchen ebenfalls 2 Wochen übertragen könnte und noch ewig mit diesem großen Bauch durch die Gegend laufen muss.

Körpergefühl: Jetzt, 1 Woche vor dem Entbindungstermin ist es nun doch noch passiert und ich bekomme ein paar mehr Schwangerschaftsstreifen. Schade. Ich war so froh, dass nicht noch mehr dazu gekommen sind. Naja. Da hilft kein Klagen. Ansonsten aber gut. Ich bin voller Vorfreude, dass der riesige, harte Bauch bald weg ist. Ich habe ihn diesmal gern getragen. Aber 10 Monate reichen mir immer wieder.

Babyshopping: Wir haben alles. Ein paar Dinge wie Babyphone oder später ein ringsling Tuch wären noch schön, aber das hat keine Eile. Fürs Erste sind wir optimal ausgestattet und ich weiß ja, wie schnell es geht. Wie schnell die Kinder wachsen und wie schnell man merkt, dass man viel zu viel hat.

 

 

2 Kommentare

  1. beatriceconfuss sagt

    Halte durch. Es kommt bald! Und ich erinnere mich noch gut, wie es mir immer am Ender der Schwangerschaft ging. Es ist sooo mühsam und erschöpfend und aufregend und spannend. Und eine Erleichterung wenn es dann ENDLICH los geht!
    Sei feste gedrückt!

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  2. Ivonne Loll sagt

    He fühl dich gedrückt und ja die letzten Tage sind anstrengende. Ich weiß noch bei meiner zweiten Tochter konnte ich fast gar nicht mehr richtig schlafen, denn dem baby wird es auch zu eng und das spürte man vor allem im liegen, wenn man ausruhen wollte. Ich hatte auch so Angst, denn die erste Geburt war ziemlich anstrengend und mit diversen Hilfsmitteln. Ähnlich wie bei deinen Geburten. Aber dann war doch alles anders, obwohl das kind größer war, kam es normal auf die Welt. Die Hebamme spielte bei mir eine sehr große Rolle. Bei der ersten war es eher eine Fleischfachverkäuferin, wenn du verstehst, ohne Herz und Mitgefühl. Das schlimme sie war noch sehr jung und wird noch vielen Frauen die Geburt erschweren. Bei meiner zweiten, das komplette Gegenteil, sie kämpfte mit mir um jeden Millimeter und motivierte mich und meinen Mann.

    Ich wünsche dir, obwohl wir uns noch nicht persönlich getroffen haben, von ganzen Herzen alles gute und das ihr eine wunderschöne Geburt erleben dürft die deine vorherigen ausgleicht und eurer Wunder sofort genießen könnt.

    Liebe grüße ivonne aus Leipzig

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