Monat: August 2017

Eine Hommage an den Mann

  Normalerweise sagt man ja, der Mann sei nichts ohne die Frau. Oder: Er könnte nie da sein, diese Karriere gemacht haben… ohne die Frau. Hinter einem starken Mann steht eine noch stärkere Frau usw. Soll ich euch was sagen? Ich wäre nichts ohne den Mann. Er hat mich damals aufgegabelt in einer wirklich schweren Phase meines Lebens. In jeglicher Hinsicht. Und er hat mich gerettet. Es hätte nur noch den weißen Schimmel gebraucht. Er kam wie ein Retter, ein Prinz und ein Held. Er hat mich sprichwörtlich aus dem Turm befreit, davor mit dem Drachen gekämpft und alle Schlingpflanzen niedergerissen. Er hat für mich gekämpft und mit mir gekämpft. Er hat mich gehalten, getröstet und gerade in der Anfangszeit, seine persönlichen Sorgen und Ängste hinten an gestellt und war stark für mich. Es ist leicht, ein toller Partner zu sein, wenn alles gut ist. Wenn im Leben die Sonne scheint. Doch es zeigt sich, wer man wirklich ist, wenn es schwer wird. Wenn die Zeiten sich hart anfühlen und uneben. Wenn Stress ist, wenn …

In der Nacht.

  Es ist 1 Uhr nachts und ich komme in Fahrt. Um mich herum liegen Lateingrammatiken, Vokabelkarten, Stifte, Paradigmentabellen und Erläuterungen. Meine Kreativität fängt an zu sprudeln. Ich würde am liebsten noch an meinem Buch weiter schreiben. Doch ich muss ins Bett. Dringend. Denn Morgen hat die Große wieder Schule und ich muss 6.30Uhr spätestens aufstehen. Es ist nicht so, dass ich mich erst anziehe und fertig mache, einen Kaffee trinke und sie dann erst wecke. Nein. Ich wanke mit zerzausten Haaren zu ihr ins Zimmer und reibe mir mit ihr gemeinsam im Dauertakt die verschlafenen Augen. Ich mache ihr die Haare und zieh mir dann schnell etwas an. Wenn die Große mit dem Mann aus dem Haus ist, falle ich mit dem Baby wieder ins Bett oder aufs Sofa. So lange, bis mich das Kindergartenmädchen weckt. Dann beginnt der Tag. Meine Mutter würde mir sagen: „Das ist ungesund“. Weiß ich. Ich versuche auch, meinen Rhythmus normal anders zu polen. Doch wenn eine Prüfung ansteht, dann bleibt mir nichts anderes übrig. Dann falle ich in …

Ankündigung des Babys – Babykarten

Werbung Die kleine Frida ist geboren, Fotos wurden gemacht und Karten sollen verschickt werden. Wenn schon beim zweiten Kind vergessen, so dann doch beim dritten Kind. Ich finde zu alter Energie zurück und habe massenhaft kreative Ideen im Kopf. Kurz nach der Geburt aber wollte ich nicht viel Zeit darauf verschwenden, Babykarten zu designen und drucken zu lassen. Zu Merlind´s Geburtstag hatten wir den Shop kartenmachen.de schon ausprobiert und waren begeistert von der Schnelligkeit und Kreativität. Es war so kreativ, dass die Kinder im Kindergarten damals die Einladungen aus den Fächern der anderen Kinder gemopst haben. So mussten wir manche Kinder zweimal einladen. Diesmal haben wir uns für eine Karte entschieden, auf der man sehr viele Fotos unterbringen konnte. Jeder sieht sich gern Fotos der glücklichen Familie an. Und wenn es so viele sind, bleibt die Karte mit Sicherheit noch ein wenig länger sichtbar hängen. Der Shop funktioniert so, dass man sich eine Vorlage aussucht und seine eigenen Fotos und Text einfügt. Ein Designer fügt beides ein. Nun bekommt man ein paar Stunden später eine …

Roomtour: So lebe ich. Gäste- WC

Ich habe mir gedacht, ich mache Stück für Stück eine Roomtour für euch. Sicherlich kann ich euch nicht alles zeigen. Wir mögen unsere Privatsphäre und unser zu Hause als Rückzugsort, aber ich kann euch Auszüge zeigen. Da das Wetter nun immer schlecht war, verbringen wir mehr und mehr Zeit damit, auch im Haus langsam fertig zu werden. Dauert allerdings immer noch ewig. Die to-do Liste will kein Ende nehmen. Hier nun aber das erste Zimmer. Das Gäste-WC. Wir haben hier die kleinen Fliesen gewählt, um einen Scandi-chic zu erwirken. Sie sind kombiniert mit großen, modernen Fliesen. Die Fugen sind sehr dunkel. Der Fliesenleger wollte sie uns nicht so dunkel ziehen, es hat mich einiges an Überredungskunst gekostet. Aber es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wichtig war uns, dass dieser Raum wohnlich ist. Er soll Gemütlichkeit ausstrahlen. Gäste sollen sich willkommen fühlen. Ich habe keine Zeit, in diesem Raum immer Kerzen anzuzünden oder Räucherstäbchen aufzustellen, wie ich es in meinen jungen Jahren getan habe. (Typisch 2000er.) Nein, der Raum muss für sich …

Wie wichtig ist ausreichend guter Schlaf?

enthält Werbung Meine Mama ist Psychologin. Das allein ist schon krass. Ich habe in meiner Kindheit also viel über Gefühle gesprochen und viel gelernt, zu reflektieren oder hinter die Fassaden der Menschen zu schauen. Meine Mama ist allerdings nicht nur Psychologin, sondern hat sich auch auf ein Thema besonders begeistert spezialisiert: Schlaf. Hatte ich Bauchweh, sagte sie: „Du musst mehr schlafen!“ Bin ich schlecht gelaunt, meinte sie: „Du musst abends eher schlafen gehen!“ oder rufe ich sie jetzt an, weil wir alle krank sind, antwortet sie: „Na, ihr geht sicher zu spät schlafen.“ Es nervt. Ich sag es euch. Aber: Sie hat Recht. Aus all ihrer jahrelangen Erfahrung mit vielen verschiedenen Menschen mit verschiedenen Krankheiten oder verschiedenen Problemen konnte meistens ein Konsens gebildet werden: Sie gingen zu spät schlafen. Sicherlich schafft man das mal ein paar Jahre. Wenig Schlaf. Sonst würde man die Kleinkindjahre gar nicht aushalten können. Wenn aber dauerhaft zu wenig geschlafen wird, kann der Körper sich nicht mehr erholen und er wird krank. Auf verschiedene Arten und Weisen. In der Zeit stand …

Es tut mir leid, mein Schatz. Ich kenne dich noch nicht gut genug.

  Es tut mir leid, mein Schatz. Ich kenne dich noch nicht gut genug.   Dein Schnaufen, deine Bewegungen…all das ist mir noch unvertraut. Inzwischen weiß ich, wie es klingt, wenn du Hunger hast. Deine suchenden Bewegungen höre ich auch, ohne hinzuschauen. Manchmal bin ich jedoch nicht schnell genug, und du musst anfangen zu weinen. Fällt dir der Schnuller aus dem Mund, bekomme ich das manchmal nicht mit. Dann versuchst du ihn zu erwischen, indem du den Kopf hin- und herdrehst. Blöd, dass du noch nicht greifen kannst. Du bist völlig hilflos. Ist dir langweilig, hilft eigentlich nur dein Papa. Der nimmt dich immer so auf den Arm, dass du etwas sehen kannst. Ich denke immer, du musst schlafen. Das passt dir natürlich nicht. Zum Glück hast du einen Papa und deine Schwestern. Die findest du auch super spannend. Du zappelst und strampelst laufend. Genauso unruhig wie deine große Schwester. Ich weiß nicht, wie ich dir diese Unruhe nehmen kann. Du hälst dich damit selbst vom Schlafen ab. Und mich auch. Deine Arme fuchteln immer …

Spielen im Garten

Da sind wir nun. Angekommen im neuen Haus. Alles halbwegs fertig. Drinnen fehlen Lampen&Co, draußen haben wir Terrasse und einen Fleck Rasen und ein paar Bäumchen. Der restliche Boden vom Garten muss mitunter noch abgetragen werden und wie das so ist, es fehlt eigentlich immer an Zeit und Geld. Oder vielleicht ist unser Focus momentan auch noch ein bisschen verlagert auf unser süßes Baby und allgemein die Kinder. Das ist sicherlich auch gut so. Wir haben Zeit, niemand stresst uns. Wir können alles langsam machen, Stück für Stück fertig werden und dadurch vielleicht auch Fehlkäufe vermeiden.Trotzdem: Es ist Sommer. Sommerferien, Spielzeit, lange Abende auf der Terrasse. Und das will genutzt und ausgekostet werden und ja, wir genießen das auch sehr. Wir haben Pläne, wie der Garten mal final aussehen soll. Wir wissen, dass wir mal einen tollen Sandkasten bauen wollen, auch eine Schaukel soll noch her. Am liebsten hätten wir einen wilden Zeltpavillon für die Kinder. Zum Bauen und Spielen. Doch all das dauert noch. Sollen die Kinder dann dieses Jahr gar nicht spielen? Nur …

Start in den Alltag – „sei mutig und freundlich“

  Das Leben läuft manchmal anders als wir es geplant haben. Auch für unsere Lele. Durch unseren Hausbau musste sie nach der 1. Klasse die Schule wechseln. Durch einen Antrag beim Schulamt, musste sie nicht die Schule im Bezirk besuchen, sondern durfte auf eine wunderschöne Schule mit einem riesigen Waldgrundstück gehen. Dort hatte sie nur freien Unterricht. Eigenentwicklung, Selbstreflektion und freies Arbeiten waren an der Tagesordnung. Unsere Lele wurde selbstständiger und stärker. Vor allem auch deshalb, weil viele Kinder sie ärgerten. Irgendwie war sie anders und fühlte sich nicht zugehörig. Ende des Schuljahres bekam ich einen Anruf von unserer Traumschule, bei der wir schon vor der 1. Klasse angeklopft, und keinen Platz bekommen hatten. Innerhalb einer Woche mussten wir eine Entscheidung fällen. Der Mann und ich hatten Bauchweh ob wir ihr das zumuten können. Ausschlaggebend war Lele, die glücklich war, noch einmal wechseln zu dürfen. Sie machte mich ehrlich sprachlos, mit wie viel Mut und Stärke sie ihren Weg geht. Sie ruht fest in sich, sie weiß wer sie ist und sie ist dabei nicht …

Verlosung UHU Back 2 School

Werbung   !!! Aktualisierung: Gewinnspiel ist zu Ende!!! Die Schule naht. Und ich habe hier noch ein Paket voller verschiedener UHU Artikel liegen, die ich euch gern schenken würde. In einem meiner letzten Artikel habe ich euch schon gezeigt, was wir für den UNIstart und Schulanfang gebastelt haben. Weitere Ideen findet ihr auf der UHU- Seite. Aber selbst wenn ihr Bastelmuffel seid, so braucht doch jedes Kind und jeder Haushalt verschiedene Kleber. Ich hatte schon als Schulkind immer UHU Kleber. Besonders der blaue hatte es mir angetan. Meine Kinder lieben die Glitzerkleber. Sie malen und kleben nur noch damit. Wenn ihr Bedarf habt und das Päckchen gewinnen wollt, dann kommentiert kurz unter dem Beitrag oder bei Facebook. Vielleicht erinnert ihr euch noch, welchen UHU Kleber ihr immer als Kind benutzt habt.   Bedingungen: Kommentiert unter dem Blog oder bei Facebook Die Verlosung endet am 7.8.2017 um 20Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich   Gewonnen hat Tanja Hammerschmidt. Herzlichen Glückwunsch!

Matschküche – mein dreckiges Kind

enthält Werbung Ich habe hier ein kleines Räubermädchen. Eigentlich ja drei, aber nur eine von ihnen sieht jeden Abend so aus, dass man sie in die Badewanne stecken muss. Die Kleider schmutzig, die Knie zerschrammt, das Gesicht schmutzverschmiert und die Haare schwitzig-verklebt. Als wir noch in der Wohnung gelebt haben, sah sie immer sauber aus. Nun tobt sie den ganzen Tag im Garten und auf der Straße herum und ist unglaublich glücklich dabei. Ich hatte das Privileg als Kind, auch in einem kleinen Haus mit Garten groß zu werden. Es war ein wilder Garten mit einem alten Apfelbaum und einer Holzschaukel. Mit einer Birke, unter der ich meine Puppen in den Schlaf sang und vielen, vielen Stunden in denen ich mit einer Plastikküche (ja, in den 90ern standen wir auf Plastik) für meine Puppen und Eltern kochte und buk. Es war fantastisch. Wahnsinnig schöne Kindheitserinnerungen. Und nun haben auch meine Kinder das Geschenk eines Gartens in ihrer Kindheit. Fehlte nur noch die Matschküche. Momentan stehen alle modernen Eltern auf Matschküchen. Pinterest ist voll mit Fotos …