Familie, Kooperation, Schwangerschaft
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Ankündigung des Babys – Babykarten

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Die kleine Frida ist geboren, Fotos wurden gemacht und Karten sollen verschickt werden. Wenn schon beim zweiten Kind vergessen, so dann doch beim dritten Kind. Ich finde zu alter Energie zurück und habe massenhaft kreative Ideen im Kopf. Kurz nach der Geburt aber wollte ich nicht viel Zeit darauf verschwenden, Babykarten zu designen und drucken zu lassen.

Zu Merlind´s Geburtstag hatten wir den Shop kartenmachen.de schon ausprobiert und waren begeistert von der Schnelligkeit und Kreativität. Es war so kreativ, dass die Kinder im Kindergarten damals die Einladungen aus den Fächern der anderen Kinder gemopst haben. So mussten wir manche Kinder zweimal einladen. Diesmal haben wir uns für eine Karte entschieden, auf der man sehr viele Fotos unterbringen konnte. Jeder sieht sich gern Fotos der glücklichen Familie an. Und wenn es so viele sind, bleibt die Karte mit Sicherheit noch ein wenig länger sichtbar hängen.

Der Shop funktioniert so, dass man sich eine Vorlage aussucht und seine eigenen Fotos und Text einfügt. Ein Designer fügt beides ein. Nun bekommt man ein paar Stunden später eine Email und kann verbessern, einfügen oder komplett ändern. Erst wenn man vollends zufrieden ist, wird die Karte gedruckt. Sehr unkompliziert und leicht. Ich habe es sogar beim Stillen fertig gemacht. Der Versand war ebenfalls sehr schnell und wir zum zweiten Mal rundum zufrieden. Ansonsten würde ich euch das nicht vorstellen und empfehlen.

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Doch was muss man beachten, wenn man speziell Babykarten erstellen und verschicken möchte?  Der Inhaber von kartenmachen.de, Andreas Ritter, hat mir ein paar Fragen beantwortet.

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Was muss ich beachten, wenn ich eine Babykarte entwerfen und verschicken möchte?

 

Grundsätzlich ist es wichtig, dass man alle Informationen über das Baby auf der Geburtskarte unterbringt. Sie sollte ganz persönlich sein, also zu der Familie passen, die sie verschickt. Tolle Fotos und schöne Schriften machen die Karte besonders attraktiv.

Was muss unbedingt auf die Geburtskarte drauf?

 

Karten, die anlässlich der Geburt eines Kindes verschickt werden, heben Verwandte und Freunde gerne auf. Zum einen, weil das Freude macht und zum anderen, weil die Babykarte einen immer daran erinnert, wann das Kind Geburtstag hat. Deshalb sollten der Name und das vollständige Geburtsdatum unbedingt auf die Babykarte drauf. Klingt selbstverständlich – wird aber tatsächlich gerne mal vergessen.

Toll ist natürlich ein schönes Foto oder auch mehrere, denn das erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Geburtskarte aufgehoben wird. Babys sind ja reizend – ein schönes Foto kriegt man da gut hin. Auf unseren Geburtskarten kann man auch unterbringen, wie groß und schwer der kleine Neuzugang ist und um wieviel Uhr er oder sie geboren wurde. Wir finden es auch immer schön, wenn die Eltern einen kurzen persönlichen Text schreiben – zum Beispiel Wünsche für das Kind formulieren.

Was gibt es für kreative Ideen, um den Familienzuwachs vorzustellen?

Wenn man sich vom üblichen Kartenformat löst, kommt Humor ins Spiel: Deshalb haben wir zum Beispiel eine Geburtskarte in Form einer Windel entwickelt. Die muss man erst öffnen, um herauszukriegen, ob es ein Mädchen oder ein Junge geworden ist. Dann gibt es bei uns noch Babykarten in Form eines Stramplers mit kleiner Krawatte oder mit Schleifchen. Auch damit bricht man das Gewohnte auf und hat noch dazu einen gewissen Niedlichkeitsfaktor.

Wenn man zusätzlich zum Baby gleich noch die ganze Familie abbildet, kommt das ebenfalls gut. Wir haben mehrere Geburtskarten, auf denen man zwei bis vier Fotos einbinden kann. Auf einer Babykarte kriegt man sogar neun Fotos unter! So stellt man das Familienglück in den Vordergrund und der Erinnerungseffekt ist besonders intensiv.

Was muss ich beim Design beachten, welche Schriftarten nehme ich, welche Fotos…?

Über Geschmack kann man nicht streiten. Das gilt auch für’s Kartendesign. Weil jeder etwas Anderes schön findet, sollte man sich am eigenen Geschmack orientieren. Das ist dann auch am persönlichsten. Die Geburtskarte soll zu der Familie passen, die sie verschickt. Also: Vergesst die Designhandbücher und entscheidet euch für die Gestaltung, die euch gefällt. Das gilt auch für die Schriftarten. Hier ein Tipp von uns: Achtet auf die Lesbarkeit. Die ist bei Schriften mit Druckbuchstaben besser als bei einer geschwungenen Schreibschrift. Das ist wichtig, wenn die Schrift kleiner wird, weil man vielleicht mehr Text hat. Auch die Farbe hat Auswirkungen auf die Lesbarkeit: Je stärker der Kontrast zwischen dem Hintergrund und der Schriftfarbe ist, desto leichter tut man sich beim Lesen. Gelb auf Weiß, zum Beispiel, ist für die Augen sehr anstrengend.

Wer gedruckte Babykarten verschickt, braucht Fotos mit hoher Auflösung, also vielen Pixeln und circa 300dpi. Wichtig ist, dass die Fotos wirklich scharf sind. Wir bekommen oft Handy-Aufnahmen, die auf dem Display noch gut aussehen – gedruckt aber nicht funktionieren. Deshalb unser Tipp: Möglichst mit einem neueren Handy fotografieren. Das Motiv, das gedruckt werden soll, muss das ganze Display ausfüllen. Kleine Bildausschnitte eigenen sich nicht für den Druck. Prima sind natürlich Aufnahmen vom Profi.

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