Familie, Geschenke
Kommentare 3

Mach mit bei „Weihnachten im Schuhkarton“

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Jedes Jahr stehe ich mit meinen Mädchen im Laden und wir überlegen, was wir wohl kaufen können. Dieses Jahr soll es für ein 8jähriges Mädchen sein. Was mag dieses Mädchen wohl? Womit können wir ihr eine Freude machen? Jahr für Jahr bekleben wir einen Schuhkarton und eins der Mädchen trägt ihn stolz zu unserer Sammelstelle im Kindergarten. Auch wenn nicht so viel Geld im Portemonaie war, packten wir einen Karton. Es war immer etwas übrig zum Abgeben.

Ich freue mich unbändig, dass ich euch dieses Projekt hier vorstellen darf, denn es lohnt sich, dafür Werbung zu machen. Weihnachten im Schuhkarton ist eine gemeinnützige Organisation, die Kindern in ärmeren Ländern unsere verpackten Geschenke bringt. Dabei geht es nicht nur darum, ihnen eine Weihnachtsfreude zu machen, sondern ihnen zu zeigen, dass sie geliebt sind. Von den Menschen, die genau dieses Paket gepackt haben und von Gott. Denn manchmal ist dieses Paket das einzige Geschenk, dass ein Kind in seinem Leben je erhalten hat. Es gibt unzählig viele Videos, in dem Menschen erzählen, wie dieses eine Paket ihr komplettes Leben verändert hat.

Ich glaube, dass unser Paket ein 8jähriges Mädchen sehr glücklich machen wird. Es wird ihr ein Strahlen aufs Gesicht zaubern und ihr hoffentlich viel Freude bereiten.

Wenn ihr mitmachen wollt, habt ihr noch bis zum 15.11. dazu Zeit. Außerdem gibt es die Möglichkeit, live dabei zu sein, wenn ein Kind in der Ukraine sein Päckchen bekommt. Dazu läuft ein Gewinnspiel. Ein Kind und dessen erwachsene Begleitperson erhalten diese einmalige Möglichkeit. Wenn ihr noch mehr tun wollt, könntet ihr eine Packparty veranstalten oder selbst eine Sammelstelle eröffnen.

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Eingepackt wird Spielzeug, Kleidung (denkt daran, dass es oft arme Länder sind. Das heißt, die Kinder brauchen essenzielle Sachen wie Mütze, Handschuhe oder eine Jeans.)… Auch Kosmetik Artikel wie Zahnbürste, Zahnputzbecher, Haarbürste und etwas zum Spielen für das jeweilige Alter wie Kuscheltier, Puppe usw. sind immer gern gesehen. Wenn ihr etwas Süßes reinpacken wollt, müsst ihr darauf achten, dass es mindestens bis Mitte nächsten Jahres haltbar ist und keine Nüsse enthält. Es gehen Bonbons wie Campino, Storck oder Traubenzuckerlollies, Vollmilch- oder Zartbitterschoki, M&Ms (die ohne Nüsse), Smarties usw.

Der Karton wird mit Gummis von euch verschlossen und ihr dürft das Etikett nicht vergessen darauf zu kleben, auf dem steht für wen das Paket ist, für welches Alter und ob Junge oder Mädchen. Wenn ihr es mit Geschenkpapier beklebt, sieht es gleich noch viel schöner aus. Danach bringt ihr es zu einer Sammelstelle. Wenn ihr noch 8€ Spende für das Porto bereit halten könntet, wäre die Organisation sehr dankbar. Wo es eine Sammelstelle in eurer Nähe gibt, erfahrt ihr hier. Einige Sammelstellen bieten sogar die Möglichkeit einer Zuwendungsbestätigung. Für eine nochmalige Übersicht wie das mit dem Karton packen genau geht, könnt ihr auch hier nachschauen.

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Wenn ihr noch mehr offene Fragen habt, dann informiert euch hier.

Ansonsten: Los gehts und Geschenke packen. Damit würdet ihr ein Kind sehr glücklich machen!

3 Kommentare

  1. Petra Haubentaucher sagt

    Hallo und grüß‘ Gott,
    hast Du Dir schon mal überlegt, was diese Päckchen anrichten?
    Natürlich hat jedes Kind Spaß an solchen Geschenken.
    Aber sind sie nicht in Wirklichkeit kontraproduktiv, wecken Konsumwünsche, die letztlich nicht erfüllbar (und vieleicht aufs Ganze gesehen auch nicht gut) sind? Angekurbelt wird dadurch die Wirtschaft bei uns und die Wrtschaft der Empfängerländer leidet, weil dort eben dann weniger Zahnbürsten und Jeans gekauft werden.
    Viel besser sind strukturierte Programme zur regionalen Wirtschaftsförderung und der Einsatz für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung…Die großen Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt oder Missereor bieten auch nette Aktionen für und mit Kindern – und die sind weit sinnvoller!
    Herzliche Grüße
    Petra

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    • Danke für deine Gedanken. Ich kenne persönlich ein Mädchen, die als Kind so ein Päckchen bekommen hat, und deren Leben sich dadurch geändert hat. Ich glaube nicht, dass durch ein Päckchen die gesamte Wirtschaft eines Landes stagniert. Schlussendlich ist es aber eine christliche Organisation und die Intention ist nicht der Konsum sondern Gottes Liebe weiter- und damit Hoffnung zu geben.

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  2. Petra Haubentaucher sagt

    Es ist eben nicht nur ein Päckchen…und das trifft den einen oder anderen Dorfladen schon hart – eben immer dort, wo die Päckchen dann zufällig in großer Zahl verteilt werden.
    Es ist schön, wenn Du ein Kind kennst, dessen Leben sich durch ein solches Päckchen geändert hat.
    Als Theologin kennst Du aber auch den Unterschied zwischen Barmherzigkeit und Teilhabe.
    Ewiges Heil schenkt uns Gottes Barmherzigkeit, Hoffnung im Leben gewinnen wir durch Teilhabe am sozialen Leben, Arbeit, Kultur….Selbstverdientes Geld macht stolz und selbstbewusst, Geschenke auf Dauer eher abängig. Auch und erst recht in ökonomisch sinnvollen Projekten ist Gottes Liebe präsent und spürbar für Menschen! Für 30€ gibt es im Südsudan 2 Schulbänke, die dort vor ort hergestellt werden können. Damit hat dann auch noch ein Mensch Arbeit! https://www.misereor.de/spenden/spendenprojekte/suedsudan-schulen-fuer-den-frieden/

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