Monat: Februar 2018

Zwischen Wickeltisch und Blazer – Mom Style mit Sarah

  Noch eine wunderschöne Frau. Sarah ist Lehrerin, Spielerfrau, Organisationstalent, Kämpferin, Dekokönigin, Aufräumjunkie und seit knapp einem Jahr auch Mama. Bevor Sarah Mama geworden ist, war sie auch schon sehr modebewusst. Allerdings war sie unbeschwerter. Ist das Top zu kurz oder sind die Schuhe zu hoch? Kein Ding. Das tat ihr gut, sie hat gern ihre Reize ausgespielt. Jetzt als Mama ist sie deutlich zurückhaltender. Sie ist reifer und das spiegelt sich auch in ihrer Kleidung wieder. Nicht, weil der Körper das nicht mehr hergibt, sondern weil das nicht mehr ihrem Stil entspricht. Sie ist immer noch modebewusst und stylisch. Aber sie zieht aktuell gern schmale Hosen an mit einem schönen Oberteil und einem Cardigan. Oder weite Blusen, die noch die letzten Reste der Schwangerschaft gut kaschieren. Auch sportlich ist sie gern, mit coolen Sneakers. Es muss in erster Linie bequem sein. Sie möchte nicht die ganze Zeit an ihrer Hose ziehen oder schauen, ob die Bluse noch ihre Brüste bedeckt. Trotzdem möchte sie sich elegant und schön fühlen. Jogginghose draußen anzuziehen ist nicht ihr …

Mit Familie an die Ostsee reisen: Dorfhotel Boltenhagen

  Letztes Wochenende waren wir, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, an der Ostsee. Das Dorfhotel Boltenhagen hat uns eingeladen und wir durften 1 Wochenende lang Ostseeluft schnuppern. Leider ging es nicht länger, denn wir haben ein Schulkind. Aber selbst für einen Kurztrip war es absolut machbar. Als wir ankamen waren wir erstaunt davon, wie schön, freundlich und sauber alles ist. Regelmäßig wird alles renoviert. Wir schmissen dann erstmal den Kamin an um es noch gemütlicher zu machen, denn draußen war es bitter kalt. Da wir spät ankamen, bestellte der Mann im Restaurant für uns verschiedene Fischsorten und für die Kinder Fischstäbchen und Pommes. Wir mussten 30min warten, dann ging der Mann und holte alles ganz unkompliziert ab und wir konnten im Appartement essen. Am nächsten Tag ging es nach dem wunderbaren Frühstücksbuffet für die Kinder zu Resi, dem Maskottchen des Hotels, in den Kinderclub. Das Thema waren Indianer, aber ehrlich gesagt war das Thema zweitrangig, denn die Mädchen waren begeistert von den Spielmöglichkeiten. Der Mann und ich gingen in der Zeit spazieren und ließen uns …

Valentinstags-Special: Wie kann ich eine glückliche Partnerschaft führen und zusammenbleiben „bis das der Tod uns scheidet“?

  2018. Aufgeklärte Gesellschaft. Ist dieses Lebensmodell überhaupt noch tragfähig? Was bedeutet es, „für immer“ zusammen zu bleiben? Und was, wenn man überhaupt nicht mehr glücklich ist zusammmen? Muss man sich das dann antun? Man lebt doch nur einmal und eigentlich wäre es doch viel einfacher, getrennte Wege zu gehen. Warum sollte ich an dem Vorhandenen festhalten? Man hat sich halt auseinander gelebt… Ich habe anlässlich des Valentinstages Dipl-Psychologin und Paartherapeutin Tabea Heise ein paar Fragen gestellt, wie gelingende Partnerschaft funktionieren kann. Lest hier das spannende Interview.   Tabea Heise ist studierte Dipl-Psychologin und IGNIS-Therapeutin aus Leipzig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bei Paar- und Ehetherapie. Kontaktdaten findet ihr hier. Neben ihren Beratungsterminen bietet sie auch noch Gruppenkurse an. Aktuell zum Thema „Durchbrich deine negativen Gedankenmuster“. Alle Informationen dazu findet ihr auf der Homepage. Was hält meine Liebe frisch in der Baby-/Kleinkindzeit? So wie die Babyzeit ein Abschnitt ist mit wunderschönen Momenten, aber auch Herausforderungen, die durchaus an die menschlichen Grenzen stoßen können, so wird es immer wieder Lebensbereiche geben, in denen man als Paar …

Ferien im Schwarzwald und eine Packliste fürs Reisen mit Kind

Dieses Jahr geht es für uns wieder in den Schwarzwald. Genauer gesagt zum Bauernhof von Armbrusters. Schwarzwald klingt vielleicht ein bisschen unspektakulär, aber sobald man einmal dort ist, möchte man nie wieder weg. Wir sind dort Stammgäste. Und das aus gutem Grund. Der Bauernhof von Armbrusters liegt im Nirgendwo. Wo sich „Fuchs und Esel Gute Nacht“ sagen. Er liegt mitten im Wald in einer Sackgasse. Neben diesem Hof gibt es nur noch einen Pferdehof. Und das sind auch schon alle Einwohner des kleinen Örtchens „Hinterrötenberg“. Der Bauernhof besticht aber nicht nur durch seine außergewöhnlich ruhige und idyllische Lage. Es ist vor allem unglaublich sauber. Die Ferienwohnungen (es gibt zwei) und das Ferienhaus lassen es an nichts fehlen. 2 Schlafzimmer und Wohnzimmer, Bad und voll eingerichtete Küche. Spielzeug und was man an Grunddingen fürs Baby braucht wie Gitterbett, Hochstuhl &Co sind vorhanden. Dazu gibt es einen riesengroßen Spielplatz mit Wasserelementen, Trampolin, Rutsche, Schaukeln und Sandkasten. Auch verschiedene Tretautos und Kettcars sind vorhanden. Und all das eingebettet in Kuhweiden und Felder. Handyempfang gibt es keinen bzw fast …

Wenn Mama durchdreht – PMS

  Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade vom wunderschönen Blog der Beatrice Confuss.   PMS ist ein leidiges Thema in meinem Leben. Ich leide sehr darunter. Meine Familie auch. Ich habe schon alles versucht an ärztlichen Möglichkeiten, die es gibt. In der Hoffnung, dass Magnesium oder andere Vitamine dabei helfen können, meine Laune zu heben. Mitunter hatte ich Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, einen Blähbauch, habe gefroren, Kopfschmerzen bekommen und eine Laune wie ein pubertärer Teenager. Und das 7-10 Tage lang. Jeden Monat. Am Schlimmsten war die Lustlosigkeit und Trägheit. Die Müdigkeit, die mich immer flachgelegt hat. Und der innere Druck, weil die Woche voller Termine und ich dadurch unglaublich gestresst war. Es ist wirklich ärgerlich, dass Männer diesen Hormonschüben nicht ausgeliefert sind, sondern nur wir Frauen. Wir versuchen also unser durchstrukturiertes, organisiertes und stressiges Leben immer weiter zu leben. PMS darf man uns nicht anmerken. The Show must go on. Doch das funktioniert nicht. Übrig bleiben Kraftlosigkeit, Erschöpfung und viel Stress. Natürlich auch Unzufriedenheit und Selbstzweifel. Und das alles muss dann auch noch unsere …

Wer bin ICH eigentlich noch, seit ich Mutter bin? Über Selbstfürsorge und Selbstfindung Teil #3 und #4

41. Trennst du deinen Müll? Ja. Pappe, Plastik, Bio und Restmüll. Gartenabfälle auch nochmal extra. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich da etwas nachlässig bin. Mein Mann sortiert oft nochmal um an der Mülltonne. Der Arme. 42. Warst du gut in der Schule? Ich war gutes Mittelfeld. Ich hätte sicherlich besser sein können, aber ich war zu cool und zu faul. Ich hatte nur Klamotten und Jungs im Kopf. Zu meiner Zeit war es bis zur 9. Klasse so, dass man uncool und ein „Streber“ war, wenn man gute Noten hatte. Unsereins hat also tunlichst vermieden, eine „1“ zu haben, während der Rest der Klasse schlechte Noten hatte. Das änderte sich erst ab der 10. Klasse. Dann strengte ich mich wirklich an. Ich hatte eine 1 im Deutsch-Abi und eine in Religion. (Ja, ich hatte Reli-Leistungskurs) Sogar in Mathe waren die Lehrer nett zu mir. Das war ein Wunder. Ich bin eine richtige Niete in Mathe. Auch durch den Sportunterricht haben mich die Lehrer durchgeschleift. Ich weiß nicht, ob sie mir einfach keine Noten …

Die Angst vorm Allein-sein.

  Ich bin nicht gern allein. Zuhause, ja. Da fühlt sich das fantastisch an. Ansonsten habe ich zum Glück immer mindestens ein Kind bei mir, hinter dem ich mich verstecken kann. Ich habe es verlernt, allein zu sein. Früher war ich gern allein. Ich bin sogar allein ins Kino gegangen, wenn niemand mitkommen wollte. Ich fand es großartig, allein shoppen zu gehen und mich mit einem Buch ins Café zu setzen. Jetzt fühlt sich das komisch an. Wenn ich mal kein Kind mit habe, so ist glücklicherweise immer noch mein Handy mit und damit auch mein Kontakt zu vielen tausenden Menschen. Ich ertappe mich dabei, wie ich auf dem Spielplatz sitze und nach 2min Ruhe mein Handy raushole. Die Kinder spielen und brauchen mich nicht. Ich bin allein. Doch das halte ich nicht lange aus. Doch wie war das früher, als ich einfach nur allein war ohne Kinder? Wieso kann ich heute nicht mehr allein sein, ohne dass es sich merkwürdig und einsam anfühlt? Ich rede hier nicht von Alleinsein mit meiner Familie. Das bin ich …