Autor: prislacht

Noch auf der Suche nach einem Ranzen? Ergobag macht es leicht.

Anzeige* Der Schulanfang im Sommer rückt wieder näher, zumindest schauen alle Eltern langsam schon nach Schulranzen, daher kommt hier unsere ultimative Erfahrung, die euch vielleicht weiterhelfen kann. Vor 3 Jahren dachte ich, als ich die Preise der Schulranzen sah: Das geht gar nicht. Und ich schaute bei ebay und wir fanden einen wunderschönen Jack Wolfskin Ranzen, der auch gut passte. Der Preis war, da ebay, natürlich fantastisch. Nun aber, 2 Jahre später, war der Ranzen zu rosa. Und überhaupt. das Kind wollte so gern den Ranzen mit Kletties. Wie ihn alle anderen haben. Da der Mann und ich schon vor dem Schulanfang eigentlich einen Ergobag kaufen wollten, gaben wir nach. Sie trägt ihn jetzt und ich muss euch sagen: Der Unterschied ist gewaltig. Vorher konnten sogar wir den Ranzen kaum tragen, geschweige denn Lele, so schwer war er. Jetzt ist er ganz leicht. Das Eigengewicht des Ergobag geht gen Null. Fantastisch also für kleine Kinderrücken. Gerade wenn sie größer werden, müssen sie auch mehr für die Schule einpacken und damit tragen. Was ich auch nicht …

Wie ist das mit 3 Kindern?

3 Kinder sind irre. Irre schön. Irre anstrengend. Mehr Wäsche, mehr Dreck, mehr Unordnung, mehr Nerven, mehr graue Haare. Aber auch: Mehr Küsse, mehr Umarmungen, mehr Lachen, mehr Liebe. Irre viele Geschenke. Irre wenig Zeit füreinander als Paar und für jeden einzeln. Muss man 3 Kinder haben? Nein. Man darf. 3 Kinder sind wahrscheinlich das Verrückteste, was wir tun konnten. Ich habe mal gelesen, dass das wahre Abenteuer unserer Zeit die Kinder sind. Wir wohnen nicht mehr allein in der Wildnis. Der Mann muss keine Tiere mehr jagen, damit wir etwas zu essen haben. Wir müssen nicht mehr mit einem Planwagen in den wilden Westen reisen. Wir wohnen in Frieden. Und das einzige „wilde“ an unserem Leben sind Kinder. Ich habe auch Freundinnen, die haben keine Kinder. Sie sind schon immer meine Freundinnen und werden es auch bleiben. Diese Freundinnen wollen mitunter auch gar keine Kinder. Manchmal beneide ich sie um ihr selbstbestimmtes Leben. Meines ist bestimmt von drei zuckersüßen, blonden Mädchen. Und doch, diese Kinder haben mich verändert. Vor allem das Dritte. Es hat …

Must-have: Neuer Schülerduden Grammatik und Fremdwörter

Buchrezension (Anzeige)   Uns wurden ein Fremdwörter – Duden und eine Schülergrammatik zugeschickt. Kann man ja immer mal gebrauchen, dachte ich. Unsere sind uralt, noch alte Rechtschreibung. Und das Kind wird ja nicht jünger. Ich hab mich als Kind über so etwas gefreut, meiner war weiß und ist inzwischen alt und nicht mehr aktuell. Einmal bekam ich zu Weihnachten einen Fremdwörterduden, ein großes Nachschlagewerk. Da habe ich viele Jahre nachgeschlagen und gelesen. Nun sind der Duden und das Fremdwörterbuch lila und pink und besser könnte es gar nicht sein. Aber Lele fand es „cool“ und hat es dann zur Seite gelegt. Vielleicht war das auch zu viel erwartet, sie ist ja erst 8. So oder so muss ein Kind einfach solche Bücher zu Hause haben. Es muss lernen, ein Wörterbuch zu benutzen und auch ein Fremdwörterbuch ist ein guter Einstieg. Wenn sie irgendwann in der Unibibliothek sitzt, muss sie ja auch klarkommen. Aber ja, ich weiß, ich greife schon wieder zu weit. Das Fremdwörterbuch erklärt alle Fremdbegriffe. Nicht mal ich kenne mitunter die Wörter. Auch …

DIY Winter: Schneekugel

Die Weihnachtsdeko ist weg, der Baum abgeschmückt und die letzten Tannennadeln weggesaugt. Und ich liebe diese Leere. Jedesmal fühlt es sich so an, als würde ich endlich Luft bekommen. Ich liebe Weihnachten, aber nach 5 Wochen ist es mir dann irgendwann zu viel. Zu viel Deko. Alles ist vollgestellt. Überall finden sich noch Geschenkereste und ich bekomme keine Luft und keinen klaren Kopf. Ich mag es aufgeräumt und ordentlich. Dann kann ich arbeiten und klare Gedanken fassen. Und trotzdem: Ich habe Kinder und damit auch Jahreszeiten-deko und natürlich ist es mir wichtig, dass sie damit aufwachsen. Sie sollen erleben, was es bedeutet Winter, Frühling, Sommer und Herbst zu haben und die besonderen und schönen Momente in dieser jeweiligen Jahreszeit zu erleben. Hier lieben die Mädchen Schneekugeln. Allerdings sind unsere gesamten Kugeln im letzten Jahr heruntergefallen. Und ich hatte Angst vor giftigen Substanzen und Glassplittern, die meine 2jährige an ihren Händen haben könnte. Also gab es lange nichts mehr davon hier. Und dieses Jahr hatte ich die glorreiche Idee: Warum nicht einfach selber machen? Was ihr …

Die Bedeutung des Namens und was das mit meinen Kindern zu tun hat

Vielleicht wisst ihr es ja: Die Namen unserer Kinder auf dem Blog sind nicht ganz der Wahrheit entsprechend. Ich belüge euch nicht, aber ich habe euch nicht die ganze Wahrheit gesagt. Aus Schutz für sie. Doch gerade die Mittlere hat einen „Allerweltsnamen“ und jedesmal wenn ich sie rufe, dreht sich noch eine andere Person mit um. Es ist ein wunderschöner Name, aber es heißen so viele Frauen und Mädchen so, dass er etwas abnutzt. Die anderen Beiden haben es etwas besser „erwischt“ in der Hinsicht. Wir wollten Namen geben, die besonders sind, aber auch nicht falsch aussprechbar. Vielleicht liegt das an meinem eigenen Namen, Priska. Als ich den Mann kennen lernte, hat er 5x hinter meinem Rücken gefragt, wie ich denn nun heiße. Er hat ihn immer wieder vergessen. Bei Starbucks muss ich ihn jedesmal buchstabieren und in der Schule wurde es bei jedem neuen Lehrer nicht einfacher. Ich mag meinen Namen. Trotzdem. Priska heißt: „Die Alte, die Ehrwürdige.“ Lange war mir das fremd. Klar, wenn man 10 Jahre jung ist, will man nicht „die …

Sehnsuchtsort Schweden und die traumhafte „Astrid-Lindgren-Welt“

  Schweden ist unser Sehnsuchtsland. Meines schon immer, den Mann musste ich erst anstecken. Das ist erfolgreich geschehen und nun will auch er unbedingt wieder hin. Was hat dieses Land nur an sich, dass es ganze Familien verzaubert? Los ging es mit der Fähre. Stenaline sollte uns nach Malmö bringen. Da ich als Jugendliche schon mit dieser Fähre gefahren war, war ich ganz optimistisch und hatte nicht viel eingepackt. Hätte ich das mal nur besser überprüft. Die Fähre fährt nämlich 6 Stunden! Wir hatten auch noch den Nuckel von Merlind im Auto liegen lassen und was man wissen muss, ist: Wenn sie die Schotten schließen, kommt man nicht mehr zum Auto. Glücklicherweise war der eine zuständige Schiffsarbeiter mal bei derselben Firma wie mein Mann angestellt gewesen und schloss uns nochmal auf, so dass wir den Nuckel holen konnten. Wir waren wirklich nicht auf 6h eingestellt. Glücklicherweise gab es einen Bereich, wo die Kinder spielen konnten und so überstanden wir irgendwie die 6 Stunden. Rückzu war es dann natürlich besser, da ich darauf vorbereitet war und …

Top 5 der meist gelesenen Artikel 2017 und Ausblick auf 2018

Und schwupps. 2018 ist da. Und es startete mit PMS, mit Geschwisterstreit, müden Kindern, einem Baby mit 6-Monats-Schub und einer sehr müden und gereizten Mama. Mit zu wenig Sport, zu viel Schokolade und zu schlechter Organisation. Aber, das kann sich ja noch ändern. Wenn ich an das kommende Jahr denke, dann wünsche ich mir, mich gleichmäßiger organisieren zu können. Ich möchte geregelter schreiben und Projekte und Klausuren für UNI und Blog abschließen. Ich wünsche mir, regelmäßiger zum Sport zu gehen und Lösungen zu finden, wie mein Körper aufhört, immer sofort „Stress“ zu schreien, wenn etwas nicht ganz so läuft, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich wünsche mir, auch zu Hause noch mehr „Großfamilienstruktur“ etablieren zu können in Form von hilfreichen Haushalts-Gadgets und hier optimalere Lösungen zu finden. Der Mann wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich mehr arbeiten und damit braucht es Hilfen und gute Urlaube. Außerdem auch Zeit für uns als Paar, bei der wir auftanken können. 3 Kinder sind wundervoll, aber auch echt crazy. Was geht 2018 Auf dem Blog plane ich in diesem …

Mein Jahr 2017 – Danke

Ich wollte eigentlich keinen Jahresrückblick schreiben und es soll auch keiner in der Art werden, sondern eine Danksagung. Denn zu Dank bin ich, sind wir, unbedingt verpflichtet. Ohne so viele wunderbare Menschen um uns herum, wäre dieses Jahr niemals so gut verlaufen. Wir danken zu allererst unseren Eltern, die uns immer wieder mit Rat & Tat zur Seite stehen. Ohne euch wären wir vielleicht nicht in das Haus eingezogen. Ohne euch würde der Garten nicht so aussehen wie er es tut. Ohne euch wäre unsere Familie nicht so glücklich. Danke für all das „unter-die Arme-greifen“. Danke für jedes Essen, für jede Einladung, für jedes Babysitten und für jegliche Unterstützung. Danke für eure Weisheit, euer Gebet und euern guten Rat. Wir danken unseren Freunden. Auch wenn wir wenig Zeit haben, seid ihr da. Danke ganz besonders an eine liebe Freundin, die uns dieses Jahr den „Arsch gerettet hat“. Danke für eure Hilfe, danke für euer Mitfülen, mitfiebern und eure Zeit. Wir freuen uns an jedem Frühstück, jedem Café und jedem gemeinsamen Ausflug. Da unsere Zeit so …

Große Liebe: Mein Lotta-Leben

Buchrezension (Anzeige) Ich muss hier mal etwas loswerden. Ich liebe Bücher. Ich habe als Kind schon heimlich stundenlang nachts mit der Taschenlampe unterm Bett gelesen. Samstag früh zum Frühstück habe ich 10 Bücher mit an den Tisch gebracht. Und jede Woche kaufte mir mein Papa 2 Bücher. Dazu ging ich noch wöchentlich in die Bibliothek. In der Schule habe ich heimlich „Heidi“ unter dem Tisch gelesen, während die anderen sich noch mit den Buchstaben abmühten und im Deutsch-Abi hatte ich eine „1“. (Streber.) Lesen war schon immer eine kleine Leidenschaft, auch wenn ich das im Teeniealter nicht mehr zugegeben habe. Und dann kam meine Lele in die Schule und ich hatte Hoffnung. Ich las Astrid Lindgren, Erich Kästner und auch alles andere vor. Und Lele? Sie hatte keine Lust auf lesen. Sie mag Bücher und sie wünscht sie sich zu Weihnachten und zum Geburtstag und liebt es, in die Bibliothek zu gehen oder zu Hugendubel. Aber, sie liest nicht. Und dann kam Lotta. Und Lotta hat ihre Leselust gepackt und das macht mich so glücklich. …

Wir ertragen es nicht mehr.

„Wir ertragen es nicht mehr, wenn etwas alle ist.“   Diesen Satz sagte eine gute Freundin abends auf einer Party. Als uns vom Gastgeber immer neu Trinken nachgeschüttet wurde und die Chips, die Suppe und die Gemüsesticks nie alle wurden. Sie spielte damit auf die übervollen Supermarktregale an und dass wir erwarten, dass 5min vor Ladenschluss noch frisches Brot beim Bäcker gebacken wurde. Ich hielt inne bei diesem Satz und er geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Erwarte ich das nicht auch? Wir gehen meist abends einkaufen und ja, ich greife dann nach dem warmen, frischen Brot. Was, es gab keinen Salatkopf mehr? Wie kann das sein? Im Kühlschrank gefühlt gähnende Leere und damit einhergehend: „Keine Ahnung, was ich essen/kochen soll.“ Dabei ist der Kühlschrank gar nicht leer und eigentlich müsste ich nur Kinder und Portemonaie schnappen und rüber zum Supermarkt laufen, der in Gehweite entfernt ist. Was sind wir bequem geworden!   Zu Weihnachten erkennt man wieder einmal mehr, was wir für eine innere Panik vor leeren Kühlschränken schieben. Da wird gekauft …