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DIY Stoffkarte – Basteln mit Kindern

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Absolut simpel und trotzdem erst vor ein paar Wochen diese Idee bekommen. Wenn ihr also für eure Kinder noch etwas braucht, was sie zu Weihnachten verschenken können oder ihr selbst eine individuelle Karte machen wollt, dann nutzt meine Idee 🙂 Das Wunderbare ist: Ihr könnt die Kinder ganz easy ans Nähen heranführen. Ob mit der Maschine oder mit der Hand, beides ist möglich.

Was ihr braucht:

Stoff zum Bemalen

Stifte, die auf Stoff malen, hier von uniball *

Garn

Tonpapier

  1. Schneide ein Stück Tonpapier auf Kartengröße oder nach deiner Wahl. Ich habe es A4 gelassen, weil ich einer Freundin gern einen ganzen Brief schreiben möchte.

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2. Schneide den Stoff passend zu und näh ihn an der Seite an.

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3. Bemale nach Belieben. Ich hab die Stifte von Uniball* genommen. Die wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, daher musste und wollte ich sie testen. Und Leute, wer gern kreativ ist, auf Stoff malt, auf Außentafeln, Ton, Holz, Kunststoff, Keramik, Glas…. diese Stifte sind wahre Alleskönner. Die Chalk- Marker leuchten in den Neonfarben sogar bei Schwarzlicht.

Hier mal die Verlinkung, was es für Unterschiede gibt:

Uniball Posca Medium

Uniball Posca extra breit

Uniball Posca fine

Uniball Posca extra fine

Uniball chalk

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Was geht in Leipzig – Advent im Paunsdorf Center

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Ihr Lieben, wir waren mit ganz vielen anderen Bloggern aus Leipzig im P.C. zum Weihnachtsbacken eingeladen. P.C. ist die Abkürzung für „Paunsdorf-Center“. Dieses Einkaufszentrum gab es schon, als ich ein Kind war und es liegt, wie der Name schon vermuten lässt, im Stadtteil Leipzig- Paunsdorf. Doch nun wurde es sogar zum dritten Mal als „familienfreundlichstes Einkaufszentrum“ in Deutschland ausgezeichnet. Gleichzeitig ist es auch das Größte in Mitteldeutschland.

Jetzt zur Weihnachtszeit gibt es hier viel zu entdecken. Auf dem Foto seht ihr den Wichtelbaum. Kinder lieben es, ihn zu erkunden und sich dem Weihnachtszauber hinzugeben. Dazu gibt es ein Karussell, eine kleine Eisenbahn und eine Eisbahn mit zugehöriger Winterhütte. Für kleines Geld gibt es Schlittschuhe zum Ausleihen und wer das nicht mag, kann sich Glühwein und Kräppelchen holen. Das Gute hier ist: Es ist nicht so voll. Zwar gut besucht, aber man findet einen Platz und tritt sich nicht tot auf dem Eis.

Immer wochentags von 10 bis 20 Uhr und sogar sonntags von 12 bis 19 Uhr ist die Eisbahn geöffnet

Preise

Treuekunden (einmal) kostenfrei

Erwachsene / Kinder bis 16 Jahre (Tagespreis) 3,50€ / 2,50€

Gruppen (ab 10. Personen p.P Tagespreis) 2,00€

+ Schlittschuhmiete (Tagespreis) 2,50€

Für Kinder gibt es auch diese „Pinguine“, an denen man sich festhalten kann, wenn man die ersten Schritte auf dem Eis wagen will.

Wer, wie wir, gern Plätzchen backen, aber seine Küche nicht schmutzig machen will, kann dies gern im P.C. vorm Lukas Bäcker tun. Hier gibt es Teig und Ausstechformen und Schürzen und man kann sich auch die neusten Backtrends zeigen lassen. 1,5 h kann man hier für 2,50€ backen (mit Treuekundenkarte) und dann schiebt der Lukas-Bäcker die Plätzchen in seinen Ofen und nach dem Bummeln holt man seine Plätzchen einfach wieder ab. Super simpel. Es hat wirklich Spaß gemacht und da alles so kindgerecht war, auch sehr entspannend.

Für Playmobilfans lädt eine Spielstraße zum Entdecken ein. So lassen sich auch (noch mehr) Weihnachtswünsche finden 😉 Wer gern ohne Kinder shoppen geht, kann Freitags und Samstags die Kinderbetreuung nutzen. Es gibt einen wunderschönen Kinderspielbereich. Und wer sich die Treuekarte holt, bekommt allerhand Rabbatt bei den einzelnen Shops, kann für 2,50€ backen und die Eisbahn kostenlos nutzen.

Also, schaut mal vorbei. Es lohnt sich. Vor allem, wenn es draußen so nasskalt ist wie jetzt.

 

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Die Top 5 meiner absurdesten Orte zum Wickeln

IMGP3842Da letzte Woche die absolute Krönung war, hier meine Top 5 der absurdesten Wickelplätze meines bisherigen Lebens.

Platz 5:
Ich bin im Café, treffe meine Freundin. Natürlich ohne Wickeltasche. Die liegt vergessen zu Hause. Murphy´s Gesetz passiert und ja, ich komme an und das Baby hat sich vollgeka** und die Klamotten sind gleich mit betroffen. Was nun? Es gibt einen Wickeltisch in dem Café. Ich mache das Baby sauber. Und nun? Kurzerhand stopfe ich die (neue) Wickelunterlage, die das Café dort gelagert hat, in den nicht betroffenen Strampler. Der Rest der Klamotten ist voll. Ich wickel das Baby in eine Decke, die ich glücklicherweise noch mit hatte und so ist sie glücklich und ich kann noch meinen Kaffee austrinken. Danke, liebes Café. Und siehe Platz 2: 4 Jahre später hatte ich immer noch nicht daraus gelernt.

Platz 4:
Im Auto. Der Klassiker. Kofferraum, Beifahrersitz, Rückbänke… immer und immer wieder. Ich bin schon Profi und ja, es gibt Fotos davon.

Platz 3:
1. Klasse ICE. Frida hat Durchfall. Toll. Und ich sitze im Zug. Wunderbar. Keine Ahnung, wo man dort wickeln kann. Ich hatte auch noch ein Kind mit und Haufen Gepäck. Ich blieb also sitzen und wickelte aller 30min Frida auf dem Nachbarsitz. Bis die Windeln alle waren. Dann betete ich, dass wir es bis zum nächsten Umsteigebahnhof schaffen würden. Dort kaufte ich neue Windeln und wickelte die nächsten Stunden fröhlich weiter. Eine wundervolle Reise.

Platz 2:
In der Uni. Merlind hatte als Baby einen sehr guten Stoffwechsel. Sie war aber auch ruhig und schlief viel. Also ging ich mit ihr zu Vorlesungen. Als sie gut 3 Monate alt war, war ich unheimlich stolz, dass ich es zur Uni geschafft hatte. Zwar 15min zu spät und ohne Wechselsachen für sie, aber da sie gerade schlief, war ich positiv gestimmt. Ich öffnete die Tür und der ganze Vorlesungsraum war voll. Komplett. Das ist bei Theologen normalerweise sehr selten. Ich musste in die erste Reihe. Mit Baby. Der Prof schaute mich nett an und begrüßte seinen jüngsten Zuhörer. Viel zu viel Aufmerksamkeit. Ich setzte mich, lächelte höflich und holte schnell mein Tablet raus. Wenigstens so tun, als würde man mitschreiben. Wenn man schon in der ersten Reihe sitzt. Ich saß 3 Minuten, dann wurde Merlind wach, guckte verschlafen um sich und fing sehr geräuschvoll an, ihre Windel zu füllen. Und das hörte nicht mehr auf und es stank. Komisch, bei einem Stillbaby. Ich lächelte höflich, schnappte mir meine Sachen und verließ den Saal wieder. Erdboden tu dich auf. Im Pausenraum entblätterte ich mein Kind, nur um festzustellen, dass ALLES voller Ka*** war! Bis zum Hals hoch. Komplett. Meine Feuchttücher reichten nicht und…ich hatte einmal keine Wechselsachen mit! Ich hätte schreien können. Ich schnappte mir eine Decke, die in der Ecke lag und wickelte das Baby darin ein. Dann rief ich den Mann an und der musste von Arbeit kommen, uns beide abholen und nach Hause fahren. Seitdem: NIE mehr ohne Wechselkleidung. Murphy´s Gesetz. Das geht schief.

Platz 1:
Mitten in der Theatervorstellung. Wir waren zur Generalprobe geladen. Meine Freundin spielt die Hauptrolle in einer Kinderoper. Frohen Mutes machte ich mich mit Mann, Kind(ern) und Kegel auf den Weg. Dort angekommen, als die Vorstellung los ging, schälte ich Frida aus ihrem Schneeanzug und roch es. Oh nein. Ich versuchte es zu ignorieren. Was, wenn es an der Windelseite rausläuft? Egal. Ich kann sie später umziehen. Doch das Stück ging gerade erst los und auch, wenn die Babys komplett gestillt werden, riecht es leicht süßlich. Ich hielt es nicht mehr aus. Leider kam ich nicht aus dem Raum weg. Die Eingangstür des Raumes war auf der Bühne und wir saßen nicht mal auf Stühlen, sondern eingeengt auf Treppenstufen. Der Mann bemerkte meine wortlose Zeichensprache und breitete auf dem Boden seinen teuren Businessmantel aus. Ich, ohne Geräusche, öffnete die Wickeltasche, nahm alles heraus und wickelte Frida. Schnell. Im Dunkeln. Ohne Geräusche. Dabei betete ich, dass sie nicht genau in diesem Moment anfangen würde zu brabbeln und zu lachen vor lauter Glückseligkeit. Alles ging gut. Keiner hat etwas gemerkt, bis auf eine ältere Frau, die mich danach permanent anstarrte.

Und jetzt ihr. Wo sind eure verrücktesten Wickelplätze?

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DIY Liegestuhl aus Paletten

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Ja, es ist Winter und die Gartengestaltung ruht. Und ja, aktuell steht eher Weihnachten im Vordergrund. Aber, die Gartensaison kommt früher als man denkt. Daher hier meine Inspiration für euch fürs kommende Jahr.

Paletten sind immer noch im Trend. Wir hatten unsere vom Umzug noch in der Garage stehen und die große Frage war, was wir daraus machen könnten. Ein robuster Liegestuhl war schon immer ein kleiner Traum. Mit dem Mann zusammen war er möglich. Rustoleum sponsorte uns Farben und Lack. Anhand der Fotos könnt ihr sehen, dass es gar nicht schwer war. Die Farben von Rustoleum sind sehr empfehlenswert, da sie gut decken und man nicht 3 Anstriche braucht, damit alles gestrichen ist. Sie sind sehr ergiebig und die Farbtöne sind wirklich schön.

1.Natürlich müssen die Paletten erst abgeschleift und gestrichen werden. Wer das ganz genau machen will, sollte die Paletten auseinander schrauben. Für mich war es okay, dass es „used“ aussah.

 

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2. Nun stapelt ihr die Paletten nach Belieben übereinander. Eine Palette zersägt ihr zur Hälfte die wird die Lene. Von der anderen Hälfte sägt ihr ein Palettenholzstück als Armstütze ab. Hier ein Foto, wie sie angeschraubt wurde. Die Lehne bringt ihr mit einem beweglichen Winkel an, so dass die Lehne später variabel eingestellt werden kann. Für noch besseren Halt hat der Mann am hinteren Teil der Paletten eine Holzstange angeschraubt.

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3. Nun braucht ihr noch eine Gliederkette und etwas, wo man die Haken der Gliederkette einstecken kann. Damit lässt sich die Lehne dann verstellen. Mit Lack habe ich die Paletten noch wettertauglich gestrichen.

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4. Die Rollen sind von amazon. Das Preis/Leistungsverhältnis war und ist gut. Die Paletten sind so schwer, dass man die Liege sonst gar nicht bewegen könnte. Außerdem kann sie so das ganze Jahr über draußen stehen bleiben ohne von unten zu verschimmeln.

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Was geht in Leipzig vom 1.-3.12.?

Es ist Weihnachtsmarktzeit!!! Definitiv. Es ist wieder soweit.

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Wenn ihr noch Lust habt auf einen anderen, alternativen Weihnachtsmarkt, dann schaut mal im Westen von Leipzig vorbei. Lametta for Heinz Lametta for Heinz ist ein Kiezweihnachtsmarkt in der Hähnelstraße 22 mit regionalen Produkten. Freitag 20 Uhr erwartet euch zudem ein verwunschener Lichterzauber.

 

Wer ein bisschen Theater anschauen will mit seinen Kindern, kann das am 1. Adventswochenende in der Moritzbastei tun. In der richtigen Atmosphäre, zwischen den Steinmauern schüttelt Frau Holle ihre Betten auf. Es gibt Punsch, Glühwein und Spekulatius, aber man muss sich warm anziehen. Es findet draußen statt. 7€ für Vollzahler, 4€ ermäßigt. Alle Infos hier.

 

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Verlosung 50€ Gutschein für Posterlounge

mde

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Monet. Meine heimliche große Liebe, seit ich ein kleines Mädchen bin. Wahrscheinlich wurde es eher infiltriert, denn über meinem Bett im Kinderzimmer hing immer ein Monetdruck in einem, für mich hässlichen, goldenen Bilderrahmen. Nichtsdestotrotz, ich schaute mir jeden Tag das Bild an und überlegte, wohin dieser Weg wohl führen könnte. Wenn ich abends nicht schlafen konnte, sah ich mir die Farben an und träumte davon, in diesem Garten spazieren gehen zu können.

Kein Wunder, dass mein erster Blick auf eben diesen Monet Druck fiel, als ich mir für uns bei Posterlounge etwas aussuchen durfte. Wahrscheinlich hat er mir doch sehr gefehlt. Und wie süß war es, als meine beiden großen Mädchen eben genau vor diesem Bild standen, genau wie ich früher, und Lele fragte: „Was meinst du, Mama. Wohin führt der Weg?“

Posterlounge ist ein Unternehmen aus Leipzig und fertigt auch regional an. Die Auswahl der Poster ist riesengroß und man kann sich auch nach Räumen sortierte Anregungen holen. Wenn du unsicher bist, was bei dir passen könnte, kann man sogar die Zimmerwandfarbe eingeben.

Nun steht Weihnachten vor der Tür und wenn du noch ein Geschenk suchst, dann sicher dir doch den 50€ Gutschein. Dafür bekommst du locker ein tolles Poster oder kannst es dir auch auf verschiedene Unterlagen drucken lassen. Unser Monet beispielsweise ist auf Holz gedruckt.

Voraussetzungen für die Teilnahme:

  • du musst mindestens 18 Jahre alt sein
  • dein Wohnsitz ist in Deutschland
  • Der Rechtsweg und Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen
  • du wirst über den Gewinn per Mail benachrichtigt
  • das Gewinnspiel geht bis zum 3.12.2017
  • Kommentiert mir kurz unter dem Beitrag oder bei Facebook, in welchem Zimmer dir noch ein Bild fehlt.

5 Monate mit Frida. 5 Monate zu fünft. // Update

cof

 

Und da ist es wieder. Die Zeit geht zu schnell um. 5 Monate sind es schon. 5 Monate, die sich wie ein Wimpernschlag angefühlt haben. 5 Monate, die erfüllender nicht hätten sein können.

Wie geht es dem Baby?

Frida dreht sich, zumindest vom Bauch auf den Rücken. (Zumindest dann, wenn sie Lust hat.) Sie greift nach Spielzeug und guckt es sich an. Sie dreht ihren Körper nach dem Spielzeug, dass ihr heruntergefallen ist und noch lieber dreht sie sich vom Rücken auf die Seite, um irgendwie an Mama´s Brust zu gelangen. Sie schaut uns hinterher und wenn ich gehe, fängt sie an zu weinen. Sie gluckst inzwischen beim Lachen und ich freue mich auf den Moment, an dem sie plötzlich schallend anfängt laut los zu lachen. Ich glaube, das ist neben dem ersten Lächeln und den ersten Schritten, mein absoluter Lieblingsmoment. Frida hat immer wieder Wachstumsschübe, die mehrere Wochen andauern und mitunter meinen Alltag lahm legen. Sie braucht mich sehr und ist ein richtiges Mamakind. Außerhalb der Schübe ist sie sehr ruhig. Sie schläft problemlos allein ein und wir haben gute, ruhige Nächte. Sie ist ein 3. Kind, das heißt, dass sie Lautstärke und Trubel und verschiedene Stimmen plus Musik absolut vertragen kann und sich freut, wenn sie einfach neben ihren Schwestern im Kinderzimmer liegen kann und zuschauen darf, wie sie spielen. Lele wickelt sie gern und macht sie für die Nacht fertig. Ich hab hier wirklich richtig gute Hilfen.

Wie geht es der Familie?

Wir wachsen immer mehr zusammen. Auch Merlind wird immer mehr große Schwester. Dieses Mal haben wir uns nicht gestresst. Ich war nur zeitweise angespannt und habe mir selbst Druck gemacht. Im Großen und Ganzen bin ich selbstsicher und ruhig. Ich höre auf mein Bauchgefühl und kann gut auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingehen. Sie kennen mich gut und wir harmonieren im Alltag. Klar streiten wir auch. Aber all das geschieht in Respekt und Vergebung. Wir entschuldigen uns untereinander und versuchen, uns gegenseitig zuzuhören. Das hört sich alles sehr rosarot an. Ihr Lieben, ja, das ist es auch. Wirklich. Aber gönnt es mir. Es sind die guten Jahre meines Lebens und ich bin für jeden einzelnen Tag unendlich dankbar. Gesundheit, Freude, Liebe und Zeit miteinander und füreinander. Das weiß ich zu schätzen nach viel dunkler, tränenreicher Zeit. Trotzdem würde es ohne Hilfe nicht gehen. Ich hab inzwischen eine liebe Freundin, die mir ab und zu mal beim Putzen hilft, dazu eine Babysitterin, die auch einfach mal 2 Stunden mit im Kinderzimmer sitzt und eine wundervolle Schwiegermama, die ich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen kann und die immer helfen kommt. Ich glaub, ohne sie wäre unser Familienleben gar nicht so möglich. Ich könnte nicht arbeiten und studieren und gleichzeitig noch 3 Jahre das Kind zu Hause betreuen und unsere Merlind auch noch 1 Jahr aus dem Kindergarten nehmen. Da ich oft gefragt werde, wie ich das alles schaffe: Nur mit Hilfe. Ich bin auch kein Übermensch. mde

Wie ist es mit 3 Kindern?

Herausfordernd, aufgrund der Stilldemenz. Ich vergesse jeden Tag irgendetwas. Wenn ich mit allen 3 Kindern aus dem Haus gehe, muss ich mehrfach überlegen, ob ich an alles gedacht habe. Oft muss ich dann nochmal umdrehen, weil ich auch schon ohne Babyschale vor dem Auto stand, dass wir gerade mieten wollten. Man wächst in seine Anforderungen hinein. Ich hätte mir früher nie vorstellen können, dass ich mal 3 Mädchen haben werde. Aber es fühlt sich wirklich gut und auch leicht an. Ich merke, dass ich etwas pingelig bin, was unser zu Hause betrifft, die Ordnung und Sauberkeit. Es ist für mich oft nicht schön, wie es mit einer großen Familie eben aussieht. Ich bin heilfroh, dass alle Kinder und auch der Mann denselben Sinn für Ordnung haben und alle irgendwie mit anpacken.

Wie geht es mir?

Ich finde mich langsam wieder. Ich versuche, immer mal abends auszugehen wenn alle Kinder schlafen. Diese Stunden tun meiner Seele gut. Inzwischen gehe ich auch wieder zum Sport. Ohne Kinder. Auch das ist meine Stunde, die ich nur für mich und meinen Körper habe. Mir fehlt das Studieren (das ich das mal sage:)) und mir fehlt die Zeit zum Schreiben und für all die Projekte, die ich gern machen würde. Ich weiß aber auch, dass die Zeit wiederkommen wird. Es ist wichtig, dass man es schafft, die Momente so zu genießen, wie sie eben sind. Jede Zeit hat etwas Gutes. Nicht dem hinterherzutrauern, was man haben könnte, sondern sich an dem erfreuen, was gerade jetzt, in diesem Moment der Tag für uns bereit hält.

mde

Vom Genießen im Alltag

cof

 

So schell geht die Zeit vorbei. Ich liege im Bett bei meiner kleinen Maus. Es ist spät. Viel zu spät um noch nicht zu schlafen. Warum schläft sie nicht? Die Augen sind schon ganz klein und rot. Morgen wird sie kaum aus dem Bett kommen. Mein Kopf rast. Ich muss noch so viel machen, die Liste ist riesig. Angefangen bei den Schul- und Kindergartenbroten, die noch geschmiert werden wollen bis hin zum Artikel, der schon längst hätte eingereicht werden müssen. Ihr kleiner Arm schlingt sich um meinen Hals. Sie ist warm und riecht nach…ich weiß nicht genau… nach Baby eben. Süß und lieblich. Ich streichel ihren Kopf mit den kurzen, lockigen Haaren. Sie genießt es und murmelt „weiter“, wenn ich kurz anhalte. Sie ist warm und kuschelt sich noch näher an mich. Und ich bleibe liegen und genieße. Die Zeit ist so kurz. Die letzten Jahre sind verrannt und ich bin wehmütig und wehleidig. Mein kleines Baby. Wie konntest du so schnell groß werden? Mama und Papa lieben dich unendlich. Du bist unser Augenstern, unsere Prinzessin, unser Goldstück. Du bist ein tolles Mädchen. So klug, liebevoll, großherzig, mitfühlend und begeisterungsfähig.

Dieser Text entstand vor ca. 1,5 Jahren und seitdem ist so unendlich viel passiert und ja, die Zeit ist verrannt. Ich kann sie nicht aufhalten. Inzwischen riecht sie nicht mehr nach Baby, sondern ist groß, redet viel und vernünftig und will sich gar nicht mehr so oft kuscheln lassen. Was für ein Glück, dass hier nun noch ein Baby eingezogen ist. Und ihr könnt euch vorstellen, wie oft Frida ertragen muss, dass ich an ihr rieche und ihren Babygeruch einatme. (Wieso gibt es eigentlich niemanden, der diesen Geruch einfängt, so dass man sein ganzes Leben lang an einer kleinen Flasche schnüffeln kann, wenn man Lust auf Babyduft hat?)

In den letzten Tagen habe ich mich bewusst entschieden, mir meine Zeit wieder anders einzuteilen und den selbstgemachten Stress aus meinem Kopf zu verbannen. Es ist einfach nicht mehr so wie mit 2 Kindern und ich habe wieder ein Baby hier. Das bedeutet: Andere Abläufe, andere Strukturen und viele Abstriche. Ich versuche, mir die Tage so zu organisieren, dass ich die Zeit mit den Mädchen gut genießen kann und mir trotzdem Zeitfenster bleiben um die anderen Dinge zu machen, die noch anstehen. Ich versuche es hinzunehmen und anzunehmen, dass Frida auf meinem Arm schläft. Inzwischen lese ich dann einfach die halbe Stunde auf dem Kindle ein Buch, während sie dabei friedlich schnarcht. Gerade, während ich diese Zeilen tippe, schläft sie auf unserem Bett und Merlind sitzt neben mir am Schreibtisch und „schreibt“ in ihr Buch. Ich habe das Gefühl, langsam anzukommen in diesem neuen Leben mit 3 Mädchen. Sicherlich braucht es diese Wochen und Monate, damit man sich als Familie neu findet. Und dann geht die Kinderzeit so schnell vorbei. Es sind nicht viele Jahre, in denen die Kinder uns so sehr brauchen. In 1-2 Jahren wird Lele allein in die Straßenbahn steigen und wird höchstwahrscheinlich whatsapp mit ihren Freundinnen schreiben. Nicht mehr lange, und sie wird nicht mehr nach meiner Hand greifen, wenn wir in der Stadt unterwegs sind. Schon allein bei dem Gedanken werde ich ganz wehmütig.

Uns bleibt gar nichts anderes übrig, als zu versuchen, die Momente einzufangen und sie in unsere Herzen zu brennen. Wir können es nicht aufhalten, aber genießen. Jede Zeit hat ihr Gutes. Das Baby, das lächelt, wenn du zu Tür hereinkommst. Das Kleinkind, das auf dich zurennt. Das Schulkind, das endlich lesen kann. Das Teenagermädchen, dass dich umarmt wenn du ihr eine Freude gemacht hast… Vielleicht schaffen wir es als gemeinsames Projekt, mehr inne zu halten, unsere Tage besser zu optimieren auf unsere jeweiligen Lebenssituationen, damit wir mehr genießen und dankbar sein können, für das was wir haben.

Ich an einem Abend, nach einem sehr langen Tag: „Puh. Ich glaube ich bin froh, wenn die Kinder mal groß sind und uns nur noch besuchen kommen.“

Der Mann: „Ich nicht. Ich liebe es so sehr, wenn ich nach Hause komme und hier so viel Trubel ist, mir alle Mädchen lachend entgegenspringen und auf mich einreden. Ich werde das furchtbar vermissen.“

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So leben wir: Flur- ideen

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*enthält Werbung

Ihr Lieben,

unser Flur ist miniwutziklein. Ich dachte immer, wenn ich mal in ein Haus ziehe, dann habe ich einen großen Flur. In den alles passt, in dem man feiern und Stehtische aufbauen kann. Was war ich naiv oder zu optimistisch. Er ist klitzeklein geworden. So klein, dass nur eine Person darin stehen und aus der Tür gehen kann.In Folge dessen haben wir den Flur ausgeweitet, so dass man jetzt auch auf der Treppe sitzen und Schuhe anziehen kann. Wenn man möchte, kann man dabei noch im Kochtopf rühren, der auf dem Herd steht. Das kann auch praktisch sein, sag ich euch.

Nichtsdestotrotz braucht ein solcher Flur bei einer großen Familie kluge Aufbewahrungsideen. Von Andrea Otto habe ich gelernt: Wenn es aufgeräumt sein soll, braucht alles seinen eigenen Platz. Zu Beginn wussten wir nicht wohin mit der Post. Daher gibt es nun (dank dem Möbelschweden) eine Lochwand, die man immer weiter ergänzen und dazu kaufen kann. Damit kann man seine eigene Wand erstellen. Infozettel, Einladungen, Briefe &Co haben endlich ein zu Hause. Auf der anderen Seite haben wir 3 Pinnwände, an denen nur Kinderzeug hängt. Stundenplan, Klassenliste usw. Und weil dieser ganze Zettelkram ach so wunderschön aussieht, hängt er gut verdeckt hinter der Eingangstür. Unsere Garderobe ist etwas versteckt hinter einer Trockenbauwand. Wir haben hier auch ewig gesucht und keine Lösung gefunden, aufgrund der Größe. Glücklicherweise und natürlich hatte der Möbelschwede auch hier eine schöne Lösung. Dadurch verschwinden alle Sachen, die Kinder kommen an alles heran und ich muss das eigentlich nie aufräumen.

Das allergrößte Problem waren jedoch die Schuhe. Gerade jetzt im Herbst und Winter. WOHIN? Dann kam Sanni Shoo auf mich zu und schickte uns die tollen Schuhabtreter. Hier hat jeder seinen eigenen Abtreter und dadurch, dass nur ein Paar drauf passt, muss man spätestens beim dritten Paar seine Schuhe auch wirklich wieder ins Schuhregal räumen. So räumen die Kinder ihre Schuhe gleich weg und an den richtigen Platz. Die Abtreter sind aus Plastik. Dadurch kann man sie abwaschen und sie halten natürlich auch die nassen Schuhe gut aus. Dazu gab es gleich noch die süßen Schuhbürsten, die aussehen wie Gras. Die mit dem hellen Holz kann man nass machen (dann sieht das „Gras“ aus wie mit Tautropfen übersät.) und dann die Schuhe sauber machen. Der Pflanzentrieb aus Holz ist ein super Haltegriff. Weil sie so gut aussehen, dürfen sie auch im Flur stehen bleiben und ich muss nicht jeden Tag die Bürsten raussuchen. Ich finde ja, alles, wo man Zeit sparen kann mit Kindern, ist einfach super.

So ihr Lieben, ich werde euch sicher nicht unser ganzes Haus zeigen zwecks Privatsphäre und so. Ihr habt jetzt unser Gästeklo und die Kinderzimmer gesehen. (*haha) Was interessiert euch noch?

 

 

*die Produkte von Sanni Shoo wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt

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DIY Blogger-Event mit Rust- oleum Germany in Köln

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Montag früh. Ich steige mit Lele und Frida ins Flugzeug. Beide Mädchen fliegen zum ersten Mal und ich bin gestresst. Bei der Sicherheitsschleuse muss ausgerechnet bei mir ein Sprengstofftest durchgeführt werden. Und das mit Frida, die eine stinkend volle Windel in dem Moment hatte. Natürlich finden sie nichts und als Dank darf die Sicherheitsbeamtin Frida ein bisschen halten, bis ich mich wieder angezogen habe.

Zum Glück flogen wir zu einem Bloggerevent, dass mich zur Enspannung brachte. Ihr wisst, ich lackiere und streiche für mein Leben gern. Ich mache das nicht professionell, sondern ich mache das, weil es mich entspannt. Ich denke dann nur noch an die Farben und ans Streichen und kann komplett abschalten. Ich habe Rust-Oleum erst vor Kurzem kennen gelernt und bin wirklich begeistert von den Farben. Sonst wäre ich auch gar nicht bis nach Köln gefahren. Es sind Kreidefarben und Lacke, mit denen man perfekt beispielsweise auch Ikea-Möbel streichen kann. Also auch diese Pressspanmöbel. Und genau das haben wir auch getan. Gut ist es, wenn man die Möbel vorher anschleift, damit die Farbe besser aufgenommen werden kann. Allerdings geht das bei Pressspan nicht. Da muss man vorher das Möbelstück sauber abwischen und kann dann streichen, ODER: Man nutzt die Sprühlacke von Rust-Oleum. Ich sags euch: Das macht Spaß und ist wirklich simpel. Andere Blogger haben Zinkeimer angesprüht mit Tafellack oder einen Metallhocker umgesprüht. Es gibt die Sprühfarben in verschiedenen Möglichkeiten. Die Vielfalt haut mich um, beziehungsweise lässt sie mein Hobbyherz höher schlagen und beschert mir Kribbeln in den Fingern. Wer nicht so gern sprühen möchte, findet alles auch zum Pinseln. Gerade der Schultafellack deckt erstaunlich gut. Bisher musste ich bei anderen Farben immer mehrfach pinseln, bis es deckend war.

Da wir mit dem Zug zurück gefahren sind, haben wir einfach nur eine Taschentuchbox aus Holz angestrichen. Ich wollte so eine Box schon lange haben, doch der Mann fand sie unnütz. Danke Rust-Oleum, mein kleiner Traum wurde erfüllt. Endlich können die Taschentücher auf dem Esstisch stehen und es sieht immer noch gut aus. Endlich kann das Kind seine Nase schnell putzen und dabei glitzert die Box so schön.Wir haben sie mit 2 verschiedenen Farben gestrichen, khakigrün und koralle. Wobei koralle eher wie hellrosa aussah. Und dann auf Wunsch von Lele noch Silberglitzer darauf gesprüht. Die Farben trocknen schnell, so dass man innerhalb kürzester Zeit arbeiten kann.

Am coolsten finde ich ja dennoch die Sprühfarben, mit denen man „Gusseisen“ oder „Gussbronze“ erzeugen kann. Ab nächstem Jahr soll es sogar „Roségold“ geben. Wunderbar ist auch das Klarlack. Andere Firmen bieten Möbelwachs an, der Klarlack ist aber toll deckend und glänzt schön und schützt die Möbel davor, dass die Farbe absplittert bei Gebrauch.

Kaufen kann man die Farben bei Obi. Bei Rustoleum könnt ihr nachschauen, was sie für Produkte haben, euch Inspiration holen oder auch erfahren, wie ihr selbst eure Möbel umstreichen könnt.

Mit beim Bloggerevent dabei waren auch Jelena, cookiedotandme, seidenfein, 107qm, momsBlog , KaroLovesMilka, GonePaintin,NilaGoodLife

Übrigens ist jeder einzelne Blog sehr individuell schön und sehenswert. Es sind nicht nur Blogger dabei, sondern auch Youtuber und Instagrammer.

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