Alle unter Alltag mit Kind verschlagworteten Beiträge

Start in den Alltag – „sei mutig und freundlich“

  Das Leben läuft manchmal anders als wir es geplant haben. Auch für unsere Lele. Durch unseren Hausbau musste sie nach der 1. Klasse die Schule wechseln. Durch einen Antrag beim Schulamt, musste sie nicht die Schule im Bezirk besuchen, sondern durfte auf eine wunderschöne Schule mit einem riesigen Waldgrundstück gehen. Dort hatte sie nur freien Unterricht. Eigenentwicklung, Selbstreflektion und freies Arbeiten waren an der Tagesordnung. Unsere Lele wurde selbstständiger und stärker. Vor allem auch deshalb, weil viele Kinder sie ärgerten. Irgendwie war sie anders und fühlte sich nicht zugehörig. Ende des Schuljahres bekam ich einen Anruf von unserer Traumschule, bei der wir schon vor der 1. Klasse angeklopft, und keinen Platz bekommen hatten. Innerhalb einer Woche mussten wir eine Entscheidung fällen. Der Mann und ich hatten Bauchweh ob wir ihr das zumuten können. Ausschlaggebend war Lele, die glücklich war, noch einmal wechseln zu dürfen. Sie machte mich ehrlich sprachlos, mit wie viel Mut und Stärke sie ihren Weg geht. Sie ruht fest in sich, sie weiß wer sie ist und sie ist dabei nicht …

Alltagsimpressionen

Zwischen Urlaubszeit, kranken Kindern, verschobenen Prüfungen, Hausarbeit, Fasching, angebrannten Nudeln, einem strampelnden Baby im Bauch und einem Hausbau passiert unser Alltag. Alltag ist manchmal nervtötend, aber meistens einfach wunderbar. Alltag ist herausfordernd, manchmal stressig, manchmal eintönig und mit Kindern meistens ziemlich laut und abwechslungsreich. Wir erleben manchmal Streit und Zickereien, manchmal Schwangerschaftshormon getragene Konflikte und dann wieder unendlich viel Liebe, Glück und Geborgenheit. Gern gebe ich euch immer mal wieder einen Einblick in unser Alltagsleben. Wenn ihr noch mehr mitbekommen wollt, dann schaut einfach bei Instagram vorbei.   Was so passiert ist: 1. Cakepops für den Geburtstag mussten her. Stundenlang in der Küche stehen, feststellen, dass die Cakepop Stäbe nicht in meine schon vorhandenen Transportboxen passen und dann bis spät in den Abend hinein mit dem Mann alles verpacken. Daher auch ein dunkles Foto für euch vom fertigen Ergebnis.       2. Es ging mir die letzten Wochen nicht sonderlich gut. Husten und kleine Schwangerschaftszipperlein hatten meinen Körper und meine Laune stark im Griff. Doch an einem Tag wartete ein Päckchen auf mich. Meine …

Start ins neue Jahr und die ersten 3 Monate der Schwangerschaft

  Ihr Lieben, das neue Jahr hatte einen holperigen Start bei uns: Krankheit, Erschöpfung, Tränen, Schwangerschaftshormone, nervige Hausbaumomente… vielleicht ist es gut, wenn das Jahr so beginnt, denn es macht mich demütig und gnädig. Meine Vorhaben sind schnell vergessen, denn alles steht Kopf. Statt dessen sind wir viel zu Hause, leben von Tag zu Tag, hoffen auf gute Nächte mit ausreichend Schlaf und sind uns unserer Fehlbarkeit und Menschlichkeit manchmal mehr als bewusst. RUHE ist das, was wir brauchen und das, was uns momentan am Schwersten fällt. Wenn man seit 3 Wochen zu Hause sitzt, laufend einer krank ist und wir nichts anderes tun, als ausruhen, reicht es irgendwann mal. Obwohl vor allem bei mir das tiefe Gefühl herrscht, dass ich jetzt dringend Urlaub bräuchte. Statt dessen stehen Prüfungen an, der Umzug in unser Haus, Kindergeburtstage… es bleibt also nichts übrig, als jeden Tag einzeln zu nehmen, ruhige Momente zu suchen und zu schaffen und mich in Gottes tragende Arme fallen zu lassen. Die ersten 3 Schwangerschaftsmonate hatten es wirklich in sich. Bei meinen ersten …

Im Hier & Jetzt

Zu viel. Erschöpfung. Heute habe ich 2h mit dem Hausbau verbracht, nebenbei versucht an meiner Hausarbeit zu schreiben, Emails beantwortet für meine Journalistentätigkeit, nebenbei Frühstück gemacht, das kranke und zu Hause gebliebene Kind versorgt, Mittag essen gekocht, die Wohnung gewischt, die Wäsche gemacht, mit den Kindern in den Zoo gegangen, dabei permanent mit dem Mann telefoniert wegen Hausbau, Bügelperlen aufgesammelt, Whatsapp bedient usw. Manchmal sind es zu viele Aufgaben und zu viele Rollen auf einmal. Manchmal möchte man gern einfach mal 2 Tage an nichts denken, keine to-do Listen haben und komplett entspannen. Als noch keine Kinder da waren, als noch keine Verantwortung da war, kein Hausbau, keine finanziellen Verpflichtungen. Ich habe mir das selbst ausgesucht und ich genieße das die meiste Zeit im Jahr. Ich würde meine Kinder um keinen Preis der Welt hergeben wollen und freue mich zur Zeit daran, spießig zu leben. Doch manchmal brodelt es in mir und ich merke: So spießig bin ich gar nicht. Ich würde gerne auswandern, würde gern Abenteuer erleben, die Nächte durchtanzen und nochmal 20 Jahre …

Montage…

Montage sind immer der Start in eine neue Woche. Meistens fühlt es sich schwer an Montags aufzustehen. Schule, Kindergarten, Arbeit… Ich bin eh ein Morgenmuffel, aber Montags ist es umso schwerer. Zu schön war die Familienzeit am Wochenende. Das Kuscheln, das Ausschlafen, Spielen, gemeinsame Erlebnisse. Wir feiern alle das Wochenende. Es gibt tolle Wochenendfotos, tolle Wochenenderlebnisse… aber warum feiern wir nicht die Woche? Machen wir es uns selbst nicht zu schwer? Der Alltag ist die Kindheitserinnerung unserer Kinder. Klar habe ich auch tolle Erinnerungen an Sommerferien, Winterurlaub, Wochenendtrips… aber vor allem hat mich der Alltag geprägt. Was müssen wir ändern, damit sich Montage nicht mehr so schwer anfühlen? Wie müsste unser Alltag aussehen, damit wir ihn gern begehen? Tun wir denn etwas, was uns Spaß macht oder stresst uns unsere Arbeit? Vielleicht haben wir auch einfach verlernt, glücklich zu sein? Das Leben mit einem Lachen zu begehen und die schönen Momente des Alltags auszukosten? Macht uns denn nur glücklich, Geld auszugeben und etwas zu „erleben“ oder sind wir in uns selbst glücklich. Mit uns. Mit …

Alltagsimpressionen

einen Kindergeburtstag gerockt Hebraicum geschrieben und vielleicht hoffentlich bestanden zu viele Stunden am Schreibtisch gesessen und gelernt die Prüfung im Spielecafé gefeiert (so machen das Muddis) das erste Mal öffentlich zitiert worden. wo? hier einen zweiten Kindergeburtstag geschafft einen tollen Bio- Plüsch Elch geschenkt bekommen von steiner. den Frühling ins Haus gemalt. Holzblumen verblühen wenigstens nicht:)      

Frühjahrsputz. Endlich Luft.

Immer wieder überkommt es mich. Jedes Jahr aufs Neue. Sobald die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster scheinen und ich den ganzen Staub sehe möchte ich aufräumen, Platz schaffen, Luft bekommen. Wie aber funktioniert unser Frühjahrsputz? Wir misten aus. Alles was uns so in die Hände fällt und jedes Jahr etwas anderes. Fächer, Kleiderschränke, Unterlagen… Dieses Jahr war es unsere unendlich große CD- Sammlung und der Kleiderschrank von meinem Mann. Wir waschen Vorhänge, Kissenbezüge und Kuscheltiere. Wir saugen alle Bücher ab. Alle Weihnachtsdeko komplett weg. (Ja. meistens ist immer noch etwas da.) Kaufmannsladen und Puppenhaus werden weggeräumt. Beide Spielsachen kommen nämlich immer erst im Advent wieder vom Dachboden herunter. Saugen, wischen, staubsaugen, Bad putzen, Fenster putzen… Schreibtisch aufräumen Sachen, die liegen geblieben sind, reparieren Sofas absaugen Matratzen mit Febreeze besprühen Kindermaltisch und Stühle mit Sagrotan behandeln und Kinderzimmerteppiche waschen   Illustration: Maren Amini    Link zur Illustration: hier   Viele weitere tolle Haushalttipps,- und tricks gibt es bei Iby Lippold.    

Alltagsimpressionen

In den letzten Tagen habe ich gemacht: 1 unfassbar gutes und dickes Buch in 3 Tagen durchgelesen 1mal 7. Geburtstag gefeiert das erste Schulzeugnis gefeiert die weltbesten Stifte entdeckt (Wachsmalstifte, Aqaurellstift und Fenstermalfarbe in einem!)   3 Kinderbücher gekauft 2 andere Geburtstagsgeschenke gekauft ins Museum gegangen und mir mit den Mädels das „Great Barrier Reef“ angeschaut mir mit Nele im Kino „wie Brüder im Wind angeschaut“ mit den Kindern in Astrid Lindgren Büchern und DVDS versunken versucht zu lernen das erste Mal Indisch gekocht. Das umwerfend gute Rezept habe ich von der lieben Dani. Ihr findet es hier.) Bachelor mit Freundinnen geschaut     Wenn ihr mehr von unserem Alltag mitbekommen wollt, dann folgt uns doch auf instagram!

Urlaub. Auszeit.Weihnachten.

Foto von priscilla.beier   Es ist Urlaub. Endlich. Alles kommt zur Ruhe, die ganze Welt steht still. Die Geschäfte schließen, sogar die Straßenbahnen fahren noch seltener als an Feiertagen überhaupt. Ich liebe es. Auszeit. Für 3 komplette Tage im Jahr. Ausnahmezustand. Im positiven Sinn. Die Große war gestern euphorisch. Ihre ersten Weihnachtsferien ihres Lebens. Wohlverdiente, wir haben uns die letzten 2 Wochen durchgeschleppt als Familie. Der Mann schaltet auch runter und somit kommt auch unser Innerstes zum Erliegen. Wir machen nur noch schöne Dinge: Kino, Ballett, Puppentheater, Weihnachtsoratorium… dafür ist jetzt Zeit. Gleichzeitig frage ich mich: Hab ich auch Urlaub? Mir sitzt ein Redaktionsschluss gleich Anfang Januar im Nacken, ich muss eigentlich für die Uni lernen, aufholen, nacharbeiten. Ich lerne grad Althebräisch und Latein auf einmal und das fordert. Sehr. Es erfüllt mich auch nicht mit Glücksgefühlen mir stundenlang und immer wieder verschiedene Vokabeln anzulernen. Aber es muss sein. Muss. Dieses Wort. „Muss“ es denn wirklich? Oder ist nicht alles was wir tun freiwillig? Ich bin ein freier Mensch und alles was ich mache geschieht …

Weihnachtsvorbereitungen

Es ist nicht mehr lang…. dann ist Weihnachten. Genauer gesagt noch 7 Tage. 1 Woche. Oh du meine Güte. Da wird mir gleich ganz anders. Merlind hat heute den ganzen Tag „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum.. die Oma sitzt im Kofferraum“ gesungen. Hat sie wohl von ihrer großen Schwester. Und ich hab jetzt einen Ohrwurm. Weihnachten ist wunderbar mit Kindern. Sie zeigen einem all die kleinen Dinge mit neuen Augen. Anbei ein paar durcheinandergewürfelte, nicht sortierte Bilder unserer Weihnachtstage. Vergebt mir, ich bin zur Zeit nicht besonders ruhig, möchte alles auf einmal erledigen und komme gefühlt zu nichts.   Die Mädels basteln schon fleißig. Die Freundinnen der Großen bekommen dieses Jahr „Feenzauber“ geschenkt. Ein wunderbares, selbstgemachtes Geschenk, was wir bei Pinterest gefunden haben. Es geht ganz einfach: Glitzer, Strasssteine o.ä.  in ein dichtes Glas mit Deckel (Einweckglas) füllen und mit aufgeschnitten Knicklichtern füllen. Nicht komplett, nur ein bisschen. Kräftig schütteln und schon hat man Glitzerfeen. Besonders schön im Dunkeln, bei Kindergeburtstagen oder eben jetzt im Winter.   Meine Freundin hat geheiratet letzte Woche und ich durfte …