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Alltagsimpressionen

Das ist eine Woche!! Ich habe nicht viele Worte übrig, daher wird es ein bunt gemischter Haufen voller chaotischer Gedanken und Sätze. Vergebt mir, beim nächsten Mal wirds wieder besser. Ich lebe momentan zwischen Hausbau und den dazugehörigen diversen Terminen mit Fliesenleger, Maler, Küche planen, Elektriker… ich streichle verzückt unsere neuen Fliesen, die noch unausgepackt im Haus stehen. Ich träume von unserer kleinen, aber schönen Küche, die hoffentlich realisierbar sein wird und stehe mit dem Maler vor den unverputzen Wänden und hoffe, dass die Farben die ich aussuche, später die gewünschte Wirkung haben werdem. Hätte ich mir mehr trauen sollen, weniger pastellig aussuchen sollen? Dunkelblaue Wände beispielsweise finde ich in anderen Wohnungen ja auch wundervoll. Ich treffe meine neue Hebamme, den Frauenarzt und erstelle eine Liste mit all den Babysachen die wir noch brauchen. Ich verwerfe diese Liste und schreib wieder eine neue. Dann verzweifle ich, weil es doch noch so viel Kleinkram geworden ist und ich keinen blassen Schimmer habe, wann ich das alles besorgen soll. Vor dem Umzug? Blödsinn. Nach dem Umzug? Eigentlich …

Alltagsimpressionen

  Der Alltag ist so wichtig, denn die meiste Zeit unseres Lebens ist Alltag. Ich möchte kein Blogger sein, auf den man neidisch ist, weil er ach-so-tolle-Dinge hat oder weil bei mir scheinbar alles so perfekt ist. Ich bin authentisch und echt und ja, natürlich teile ich nicht mein ganzes Leben mit euch. Privatsphäre braucht jeder. Aber mit diesem Thread öffne ich ein Stück weit meine Tür für euch und zeige euch einen Teil meines und unseres Familienalltags. Bei uns ist der Herbst angekommen. Nach dem goldenen Spätsommer, den wir alle lieben, folgt nun der nasskalte Herbst, den wir alle nicht so sehr lieben. Wir, besonders die Kinder, konzentrieren sich also langsam schon mal auf Weihnachten. Die kleine Maus hat sich gestern im Spielzeugladen einfach ALLES gewünscht und zwar so laut, dass jede einzelne Verkäuferin entzückt gelächelt hat. Die Große meinte trocken: „Ich habe eigentlich nur einen Wunsch: Ich wünsche mir den größten Spielzeugladen der Welt.“ Aber nun ist ja erstmal Herbst. Wir kochen und backen wieder mehr und verschiedene wohltuende Düfte durchwehen unsere Wohnung. …

Traum vs. Realität – der Alltag einer stinknormalen Mutter

Ich wäre gern eine der Mütter, die 5.45 Uhr aufsteht, den Tisch deckt, die Vögel begrüßt, Brotbüchsen wundervoll und in appetitlich kleine Stückchen herrichtet. Dann die Kinder weckt, ihnen ein gesunde Frühstück kredenzt während der Kaffee in der teuren Espressomaschine mit den fair trade Kaffeebohnen duftet. Die Realität sieht anders aus. Mein Mann wirft mich aus dem Bett, ich bin wieder eingeschlafen nachdem ich den Wecker ausgeschaltet habe. Mit panischem Herzen und wankenden Beinen (ich muss mich an der Wand festhalten. Mist. Zu schnell aufgestanden) gehe ich ins Kinderzimmer und wecke die Kinder, nerve sie, bis sie aufstehen. Die beiden sind super und ganz schnell. Wahnsinn. Ich sollte von ihnen lernen. Mein Mann macht Frühstück. Cornflakes und Müsli. Die Kleine will unbedingt 2 Kuscheltiere und ihre Puppe mit ins Auto nehmen. Die muss aber noch angezogen werden. Und die Puppe braucht auch ein Kuscheltier. Ich bin gestresst. Während alle frühstücken schmiere ich Brote, packe Brotbüchsen und gebe mir Mühe, diese möglichst liebevoll und schön angerichtet in Ranzen und Kita Tasche zu stecken. Dabei mache ich …

Im Hier & Jetzt

Zu viel. Erschöpfung. Heute habe ich 2h mit dem Hausbau verbracht, nebenbei versucht an meiner Hausarbeit zu schreiben, Emails beantwortet für meine Journalistentätigkeit, nebenbei Frühstück gemacht, das kranke und zu Hause gebliebene Kind versorgt, Mittag essen gekocht, die Wohnung gewischt, die Wäsche gemacht, mit den Kindern in den Zoo gegangen, dabei permanent mit dem Mann telefoniert wegen Hausbau, Bügelperlen aufgesammelt, Whatsapp bedient usw. Manchmal sind es zu viele Aufgaben und zu viele Rollen auf einmal. Manchmal möchte man gern einfach mal 2 Tage an nichts denken, keine to-do Listen haben und komplett entspannen. Als noch keine Kinder da waren, als noch keine Verantwortung da war, kein Hausbau, keine finanziellen Verpflichtungen. Ich habe mir das selbst ausgesucht und ich genieße das die meiste Zeit im Jahr. Ich würde meine Kinder um keinen Preis der Welt hergeben wollen und freue mich zur Zeit daran, spießig zu leben. Doch manchmal brodelt es in mir und ich merke: So spießig bin ich gar nicht. Ich würde gerne auswandern, würde gern Abenteuer erleben, die Nächte durchtanzen und nochmal 20 Jahre …

Waaas? Du studierst Theologie? Krass.

Ich studiere Theologie. Warum? ich möchte Pfarrerin werden. Ich möchte gern Pfarrerin werden. Mein Mann möchte gern Pfarrmann sein und meine Kinder unheimlich gern im Pfarrhaus wohnen. Meine Eltern und Schwiegereltern unterstützen das und mein Mann hält uns finanziell den Rücken frei. Ich sollte vor Freude in die Luft springen, aber ich schaffe es nicht. Ich schaffe es nur zu einem müden Lächeln. Das Studium ist schwer. Aber mit zwei Kindern noch schwerer. Ich zweifle. immer wieder. Ist der Weg nicht zu lang? Die Jahre eilen vorbei und ich studiere…immer noch? Wie ist das, wenn man mit 30 noch studiert und alle 10 Jahre jünger sind? Zu meinem 30. Geburtstag sagten mir ein paar Mädels in der Uni: „Bitte…wie alt wirst du???? Das sieht man dir gar nicht an! Du siehst viel jünger aus!“ (Danke Mädels, das war toll… ging runter wie Öl. Wobei ich euch leider sagen muss, dass 30 gar nicht alt ist. Es klingt nur so.) Mit 30 studiert man nicht mehr nur „einfach so“. Man überlegt sich jeden Schritt, jedes Semester. …

Sex and the city- oder wie verwegen bin ich?

Jedes Mal wenn Sex and the City läuft, träume ich davon verwegen in New York in einem kleinen Apartement zu sitzen und zu schreiben. Gut. New York geht irgendwie nicht mehr. Verwegen bin ich nach zu kurzen Nächten und dem Abholen der Kinder von Schule und Kita in verschiedenen Stadtteilen und kochen, waschen, bügeln meistens auch nicht aber…. Schreiben. Das müsste gehen. Ich stelle mir vor: aufgeräumter Schreibtisch am Fenster. Blumen daneben, eine Tasse Kaffee und vielleicht noch den Blogger-Dutt. Aber, hier kommt das Problem: Ich studiere auch noch. Und ich studiere weil ich wirklich gern irgendwann in diesem Beruf arbeiten möchte. Ich möchte eigentlich nicht mein komplettes Geld mit Schreiben verbringen. Das ist mir zu unsicher. Also sieht men Schreibtisch chaotisch aus. Und daneben steht der Schreibtisch der großen Tochter, die am allerliebsten immer bei mir ist. Also sitzt sie meistens neben mir und…quasselt mich voll. Ich genieße das. Aber es fühlt sich wahrlich nicht so verwegen an wie Carrie in New York, die über ihre letzten Dates schreibt. Ich kann über Dates mit …

2. Woche von 56 Wochen

Tag 6: Ich wurde darauf angesprochen, kaufsüchtig zu sein. Muss das natürlich laustark dementieren. Ich schreibe bewusst akzentuiert und übertrieben und mit Augenzwinkern. Ich nehme mich selbst nicht zu ernst. Und natürlich ist das ein Projekt wo ich den Fokus auf ein bestimmtes Thema lege. Heute habe ich nicht mal ansatzweise an Kleidung gedacht. Nur frustriert gedacht, dass ich zu dick bin. Naja. Aber dagegen gibt es ja Abhilfe. Sollte man meinen. Ansonsten verlief der Tag mit einer neuen Artikelrecherche und einem Interview, einem gemeinsamen Frühstück mit Familie und Freundin, mit Mittagsschlaf, Volleyball anschauen (der Mann spielt in der Regionalliga, da müssen bzw. dürfen wir immer mit. Auch wenn ich bis heute noch nicht genau weiß wie die Regeln gehen.) und schließlich noch einem 30. Geburtstag (das häuft sich zur Zeit). Viel los heute. Tag 9: Die Tage sind verflogen. Wahnsinn. Ich bin im Prüfungsstress, schreibe dieses Jahr mein Hebraicum. Nebenbei versuche ich alle anderen Termine und to-do´s unter einen Hut zu bekommen: Artikel schreiben und vorschlagen, Kooperationsanfragen beantworten, Kindergarten- und Schulessen bestellen und wieder …

35 Sätze, die Mütter immer wieder sagen

Kennt ihr das? Mütter- Bullshit – Bingo. Sätze, die ich immer wieder sage 1. Warte kurz! 2. Nein, bleib stehen! 3. Stopp! 4. Putz dir die Zähne. 5. Wasch dir die Hände. 6. Kannst du den Schulranzen ausräumen? 7. Jetzt wird aufgeräumt. 8. Mama muss jetzt arbeiten. 9. Mama muss jetzt für die Uni lernen. 10. Mama muss jetzt kochen. 11. Mama muss jetzt putzen. 12. Mama muss jetzt schlafen. 13. Schlaf jetzt bitte. 14. Du musst jetzt wirklich schlafen. 15. Augen zu. 16. Es reicht, wenn du jetzt nicht schläfst muss ich die Tür zu machen/die Kuscheltiere raus räumen/ das Nachtlicht ausmachen. 17. Hast du immer noch nicht aufgeräumt? 18. Nein, Mama putzt dir jetzt die Zähne. 19. Hast du Hausaufgaben auf? 20. Warum weißt du nicht was du auf hast? 21. Hast du deinen Ranzen/Schulbrot/Sportzeug? 22. Hast du im Kindergarten auch aufgegessen? 23. Wieso hast du schon wieder nicht aufgegessen? 24. Ich dreh gleich durch! 25. Jetzt reichts! 26. Dann bekommst du eben gar keine Brote mehr mit, ich schmiere die doch nicht …

Weihnachtsvorbereitungen

Es ist nicht mehr lang…. dann ist Weihnachten. Genauer gesagt noch 7 Tage. 1 Woche. Oh du meine Güte. Da wird mir gleich ganz anders. Merlind hat heute den ganzen Tag „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum.. die Oma sitzt im Kofferraum“ gesungen. Hat sie wohl von ihrer großen Schwester. Und ich hab jetzt einen Ohrwurm. Weihnachten ist wunderbar mit Kindern. Sie zeigen einem all die kleinen Dinge mit neuen Augen. Anbei ein paar durcheinandergewürfelte, nicht sortierte Bilder unserer Weihnachtstage. Vergebt mir, ich bin zur Zeit nicht besonders ruhig, möchte alles auf einmal erledigen und komme gefühlt zu nichts.   Die Mädels basteln schon fleißig. Die Freundinnen der Großen bekommen dieses Jahr „Feenzauber“ geschenkt. Ein wunderbares, selbstgemachtes Geschenk, was wir bei Pinterest gefunden haben. Es geht ganz einfach: Glitzer, Strasssteine o.ä.  in ein dichtes Glas mit Deckel (Einweckglas) füllen und mit aufgeschnitten Knicklichtern füllen. Nicht komplett, nur ein bisschen. Kräftig schütteln und schon hat man Glitzerfeen. Besonders schön im Dunkeln, bei Kindergeburtstagen oder eben jetzt im Winter.   Meine Freundin hat geheiratet letzte Woche und ich durfte …

Liebhaberstück

Das Semester hat wieder angefangen und ich hatte mal wieder das Problem: Viel zu viele Bücher und anderen Krimskrams für zu wenig Tasche. Und das Fazit: Eine sehr schwere Tasche auf einer Schulter. So konnte es nicht weitergehen. Also begab ich mich auf die Suche nach etwas anderem. Genauer gesagt, einem Rucksack. Das Problem: ich sehe einfach total bescheuert aus mit Rucksäcken. Meiner Meinung nach. Mein Glück ist allerdings, dass Rucksäcke wieder top angesagt sind und es eine große Auswahl gibt. Da müsste doch etwas drin sein für mich. Aber denkste. Entweder zu sportlich, zu „trekkingmäßig“, zu alternativ, zu skatermäßig, zu Omahaft… schließlich entschied ich mich für den „Scout der Hipster“, für den Rucksack, den es schon seit den 70ern gibt. Als Skandinavien- Liebhaberin wurde es der Fjällräven. Ich finde zwar immer noch, dass ich damit doof aussehe, aber er ist praktisch. Es passt alles rein, sogar die Tonnen an Bücher, er hat kleine Fächer und er ist und wird ein Liebhaberstück. Auch ohne, dass ich ein Hipster bin.                                       …