Alle unter family verschlagworteten Beiträge

Tabu Thema Abtreibung

In der aktuellen Family gibt es einen Artikel über das Thema „Abtreibung“, an dem ich mitwirken durfte. Das Thema ist hochemotional und belastet. Sogar bei meinen Recherchen wurde ich angefeindet. Allein das Wort „Abtreibung“ sollte ich nicht verwenden, sondern es als „Geburtsabbruch“ bezeichnen. Die Frauen waren voller negativer Gefühle und haben mich beschimpft. Andere haben sich privat bei mir gemeldet und mir ihre Geschichten erzählt. Wir haben unterschiedliche Meinungen dazu und könnten darüber streiten wie die Kesselflicker. Vorab möchte ich sagen: Ich bin Theologin und angehende Pfarrerin. Das bedeutet, dass Leben für mich wertvoll und ein Gottesgeschenk ist und jeder Mensch, egal wie klein er sein mag, unfassbar wertvoll ist. Ich bin immer dafür, ein Kind zu behalten. Gleichzeitig möchte ich, dass das Thema „Abtreibung“ kein Tabu- Thema mehr ist. Moment. TABU- Thema? Reden wir nicht im 21. Jahrhundert ganz offen darüber? Nein. Wir mögen debattieren, wir mögen uns empören über eine Hillary Clinton, die Abtreibung per Gehirnabsaugung bis kurz vor der Geburt erlauben möchte. Wir mögen es entsetzlich finden, dass Präsident Trump am liebsten …

Plötzlich Mutter! Vom Sehnen und Vermissen alter Tage.

  Die Tage erscheint in der neuen family– Zeitschrift mein neuer Artikel übers Mutter-sein. „Plötzlich Mutter!“ heißt er. Es ist manchmal nicht so leicht, Mama zu werden. Lieben muss man nicht lernen, aber Mama sein. Es gibt Momente, gerade in den ersten Jahren, da sehnen wir uns nach der früheren Freiheit zurück, nach Verantwortungslosigkeit. Da werden uns die Zeiten des ewigen Schreiens, Wickelns und Stillens einfach zu viel. Wir haben uns das anders vorgestellt. Es ist nicht #regrettingmotherhood, denn wir bereuen es nicht, das kleine Würmchen bekommen zu haben. Ich habe in meinem Artikel ein paar Frauen interviewt und hier für euch auf dem Blog Dani von dem wunderschönen Blog „Glucke&so„. Auch sie hat Ähnliches erlebt. Lasst euch mit hineinnehmen in ihre ganz persönlichen Empfindungen und Gedanken.   Wie hast du deine erste Schwangerschaft erlebt? Ich ging Vollzeit arbeiten und das meist 50-60 Stunden die Woche. Ich liebte meinen Job und merkte aber recht schnell, dass ich Kontraktionen bekam. Mein Bauch war oft hart und das schmerzte etwas. Zudem bekam ich sehr viel Wasser und …

Alltagsimpressionen

Ihr Lieben,   die letzten Wochen ist so viel passiert, dass ich das gar nicht mehr alles zusammenfassen kann. Wichtige Ereignisse waren aber, dass 3 verschiedene Zeitschriften über mich berichtet haben. Die family, die Joyce und die Laviva (letztere ist noch aktuell im Handel erhältlich). Das macht mich sehr stolz und sehr glücklich. Ich freue mich, dass ich mit meinem Blog Menschen erreiche und ihr meine geschriebenen Worte lest. Das ist ein wirkliches Geschenk.     In den letzten Wochen haben wir ein tolles Päckchen von bekommen. Holzwürfel. Sie haben die in allen möglichen Größen. Holzwürfel. Kein Plastik. Holz. Wir malen sie an. Nach Lust und Laune. Wir machen Würfel draus und wir malen Zahlen drauf. Zum Rechnen lernen. Das Wunderbare ist, wie die Kinder sich erfreuen daran, dass wir als Familie malen und matschen. Wie haben sie gestrahlt und sofort angefangen Türme zu bauen, als das Paket bei uns eintraf. Wenn ihr schauen wollt, wo es die zu einem guten Preis gibt, dann klickt hier. Für andere DIY Inspirationen für die Holzwürfel, schaut hier. …

liebevoller Journalismus

Mein erster Artikel in der „family„. Ein tolles Gefühl. Ich dachte allerdings immer, wenn ich erstmal meinen ersten 4- Seiten Artikel veröffentlicht habe und regelmäßig für eine Wochenzeitung geschrieben habe, dann ist der Weg nicht mehr weit zu „richtigem“ Journalismus: politische Themen, Enthüllungsstorys… Aber weit gefehlt. Der Alltag ist da. Die Küche muss dringend aufgeräumt werden, das Bad will schon seit Stunden geputzt sein, die Bügelwäsche häuft sich und die Kinder schlafen ewig nicht. Unibücher schreien nach Aufmerksamkeit, Rechnungen wollen gezahlt werden… die Realität hat mich sehr schnell wieder eingeholt. Trotzdem bin ich ein bisschen stolz.