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10 Dinge, die du kennst, wenn du zum 2./3./4./5… Mal schwanger bist

  Du vergisst jedesmal in welcher Woche du bist. Aber eigentlich ist das auch unwichtig. Irgendwie 6. Monat. Das reicht aus. Manchmal vergisst du sogar komplett, dass du überhaupt schwanger bist. Du erschreckst dich manchmal wenn du an Schaufenstern vorbei läufst. Du wunderst dich, warum es so beschwerlich wird, sich zu bücken. Ach ja, da war ja was. Dein Alltag geht einfach immer weiter und ist so vollgepackt, dass die Schwangerschaft manchmal untergeht. Nur abends auf dem Sofa wird der Bauch gestreichelt und liebkost. Da ist ein kleiner Goldschatz drin. Ess- und Trinkverbote werden größtenteils ignoriert. Kein Kaffee, keine Cola und kein Käse in der Schwangerschaft? Welchen Käse darf man nochmal nicht essen? Hab ich schon wieder vergessen. Und kein Kaffee? Wie soll man dann den Tag überstehen? Beim ersten Kind achtet man auf alles und ist sehr vorsichtig. Beim zweiten Kind nippt man mal am Sektchen und hat ein unendlich schlechtes Gewissen dabei. Latte Macchiato gibts aller 2 Wochen mal. Und beim dritten Kind? Alkohol ist natürlich immer noch tabu, auch rohes Fleisch und …

Montage…

Montage sind immer der Start in eine neue Woche. Meistens fühlt es sich schwer an Montags aufzustehen. Schule, Kindergarten, Arbeit… Ich bin eh ein Morgenmuffel, aber Montags ist es umso schwerer. Zu schön war die Familienzeit am Wochenende. Das Kuscheln, das Ausschlafen, Spielen, gemeinsame Erlebnisse. Wir feiern alle das Wochenende. Es gibt tolle Wochenendfotos, tolle Wochenenderlebnisse… aber warum feiern wir nicht die Woche? Machen wir es uns selbst nicht zu schwer? Der Alltag ist die Kindheitserinnerung unserer Kinder. Klar habe ich auch tolle Erinnerungen an Sommerferien, Winterurlaub, Wochenendtrips… aber vor allem hat mich der Alltag geprägt. Was müssen wir ändern, damit sich Montage nicht mehr so schwer anfühlen? Wie müsste unser Alltag aussehen, damit wir ihn gern begehen? Tun wir denn etwas, was uns Spaß macht oder stresst uns unsere Arbeit? Vielleicht haben wir auch einfach verlernt, glücklich zu sein? Das Leben mit einem Lachen zu begehen und die schönen Momente des Alltags auszukosten? Macht uns denn nur glücklich, Geld auszugeben und etwas zu „erleben“ oder sind wir in uns selbst glücklich. Mit uns. Mit …

Alltagsimpressionen

einen Kindergeburtstag gerockt Hebraicum geschrieben und vielleicht hoffentlich bestanden zu viele Stunden am Schreibtisch gesessen und gelernt die Prüfung im Spielecafé gefeiert (so machen das Muddis) das erste Mal öffentlich zitiert worden. wo? hier einen zweiten Kindergeburtstag geschafft einen tollen Bio- Plüsch Elch geschenkt bekommen von steiner. den Frühling ins Haus gemalt. Holzblumen verblühen wenigstens nicht:)      

365 Tage ohne ….

 ….neue Klamotten! Ein Selbstversuch. Ein Experiment. Ich verzichte. Auf neue Kleidung. Ich bin ein Fashionjunkie. Ich liebe Klamotten und Schuhe. In jeglicher Hinsicht. In der 12. Klasse wurde ich als „Stylingqueen“ gekürt. Das ist ein Kompliment. Ich könnte ja auch „der erste Obdachlose der Klasse“ sein oder „ewige Zuspätkommerin“. Aber ich konnte mich damals nicht richtig freuen. Das war nicht, was ich sein wollte. Ja, ich liebe Kleidung, aber ich werde ungern darüber definiert. In meiner Teeniezeit war es eher so, dass ich mein mangelndes Sebstwertgefühl hinter ausgefallener Kleidung verstecken konnte. Inzwischen weiß ich, ich bin viel mehr als nur Kleidung. Als ich 17 Jahre alt war hat mich ein Modelscout angesprochen und wollte mir seine Karte geben. Ich habe sie nicht angenommen, ich hatte kein Interesse. Eine Freundin von mir ist Model, ich habe also nichts gegen das Modeln. Aber ich wollte das nicht machen. Ich kann auch nicht an Laufstegen stehen ohne dass ich mich irgendwie fremdschäme. Ich kann auch keine Modeblogs anschauen, Zeitschriften über Modethemen langweilen mich nach 10min inzwischen zu Tode. …

Liebster Award

Da hat mich doch die Ruhrmama im weltweiten Netz gefunden und mich für den Liebster Award nominiert. Vielen Dank dafür! Der so genannte „Liebster Award“ ist wie ein kleines Kompliment von Bloggern an andere Blogger um sich mitzuteilen, dass man mag was der andere schreibt. Man schätzt die anderen und verteilt ein kleines Kompliment. Wenn man den Award annimmt, lässt man sich gleichzeitig auf ein Interview mit dem Nominator ein und beantwortet ihm 11 Fragen. Die Ruhrmama hat mir diese Fragen gestellt. Auf ihrem Blog findet ihr alles was man in Essen und Umgebung mit Kindern und Familie erleben kann, wo man shoppen kann, welche Kinderkurse es gibt usw. Dieser Blog richtet sich an Eltern und Großeltern, die Freizeitgestaltung für ihre Kinder und Enkel suchen. Ruhrmama: Wie würdest du deinen Blog in einem Satz beschreiben? Leipzigmama: Wir haben so viele verschiedene Rollen in einer Person und all diese Rollen machen mich aus und darüber schreibe ich. Ruhrmama: Was liegt dir besonders am Herzen, wenn du bloggst? Leipzigmama: Die Welt um mich herum. Meine tollen Kinder, …

Zwischen den Jahren…

  Grafik von karindrawings Was waren das für wunderschöne Weihnachts- und Feiertage. Erfüllt mit Lachen, Glück und Familie. Nach unserer großen Tochter „die schönsten Weihnachten, die sie je erlebt hat“. Das Glitzern in den Augen der Kinder macht Weihnachten wirklich zu etwas Besonderem. Die Aufregung, der Weihnachtsmann, der „wirklich die ganzen Plätzchen gegessen hat“ und ein kleiner elektrischer Hund, der uns am 26. früh aus dem Bett holt mit seinem lauten Gebell. Danke an Oma und Opa. 🙂 Weihnachten und vor allem die Tage danach sind Erholung pur. Es ist die Zwischenzeit zwischen Weihnachten und Silvester. Nur ich sitze schon wieder lernend in der Bibliothek und versuche aufzuholen und nachzubereiten. Gleichzeitig ist man viel zu gemütlich um wirklich effektiv zu lernen. Es ist tatsächlich die einzige Zeit im Jahr wo wir tagelang nicht auf die Uhr schauen, keine Ahnung haben welchen Wochentag wir gerade haben und uns richtig ausruhen. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, 2016 steht in den Startlöchern. Ein neuer Kalender liegt auf meinem Tisch und wartet darauf, gefüllt zu werden. Dieses Jahr habe …

Urlaub. Auszeit.Weihnachten.

Foto von priscilla.beier   Es ist Urlaub. Endlich. Alles kommt zur Ruhe, die ganze Welt steht still. Die Geschäfte schließen, sogar die Straßenbahnen fahren noch seltener als an Feiertagen überhaupt. Ich liebe es. Auszeit. Für 3 komplette Tage im Jahr. Ausnahmezustand. Im positiven Sinn. Die Große war gestern euphorisch. Ihre ersten Weihnachtsferien ihres Lebens. Wohlverdiente, wir haben uns die letzten 2 Wochen durchgeschleppt als Familie. Der Mann schaltet auch runter und somit kommt auch unser Innerstes zum Erliegen. Wir machen nur noch schöne Dinge: Kino, Ballett, Puppentheater, Weihnachtsoratorium… dafür ist jetzt Zeit. Gleichzeitig frage ich mich: Hab ich auch Urlaub? Mir sitzt ein Redaktionsschluss gleich Anfang Januar im Nacken, ich muss eigentlich für die Uni lernen, aufholen, nacharbeiten. Ich lerne grad Althebräisch und Latein auf einmal und das fordert. Sehr. Es erfüllt mich auch nicht mit Glücksgefühlen mir stundenlang und immer wieder verschiedene Vokabeln anzulernen. Aber es muss sein. Muss. Dieses Wort. „Muss“ es denn wirklich? Oder ist nicht alles was wir tun freiwillig? Ich bin ein freier Mensch und alles was ich mache geschieht …

Weihnachtsvorbereitungen

Es ist nicht mehr lang…. dann ist Weihnachten. Genauer gesagt noch 7 Tage. 1 Woche. Oh du meine Güte. Da wird mir gleich ganz anders. Merlind hat heute den ganzen Tag „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum.. die Oma sitzt im Kofferraum“ gesungen. Hat sie wohl von ihrer großen Schwester. Und ich hab jetzt einen Ohrwurm. Weihnachten ist wunderbar mit Kindern. Sie zeigen einem all die kleinen Dinge mit neuen Augen. Anbei ein paar durcheinandergewürfelte, nicht sortierte Bilder unserer Weihnachtstage. Vergebt mir, ich bin zur Zeit nicht besonders ruhig, möchte alles auf einmal erledigen und komme gefühlt zu nichts.   Die Mädels basteln schon fleißig. Die Freundinnen der Großen bekommen dieses Jahr „Feenzauber“ geschenkt. Ein wunderbares, selbstgemachtes Geschenk, was wir bei Pinterest gefunden haben. Es geht ganz einfach: Glitzer, Strasssteine o.ä.  in ein dichtes Glas mit Deckel (Einweckglas) füllen und mit aufgeschnitten Knicklichtern füllen. Nicht komplett, nur ein bisschen. Kräftig schütteln und schon hat man Glitzerfeen. Besonders schön im Dunkeln, bei Kindergeburtstagen oder eben jetzt im Winter.   Meine Freundin hat geheiratet letzte Woche und ich durfte …

Bio ist nicht langweilig

Jetzt mal ehrlich: Zähne putzen war ja noch nie etwas, dass sonderlich viel Spaß gemacht hat. Ich hab mich als Kind zu gern davor gedrückt und als meine Mutter angefangen hat zu kontrollieren, habe ich noch schnell die Zahnbürste mit Wasser befeuchtet. Unserer Kleinen macht es auch mehr Freude auf der Zahnbürste herum zu kauen, als sich von Mama die Zähne putzen zu lassen. Hinzu kommt all das Fluorid in der Zahnpasta, dass sie nur zu gern kaut und schluckt und allein schon beim Zuschauen wird mir anders. Wie viel Fluorid ist eigentlich gesund wenn auf der Zahnpastatube ganz klein steht, dass man die Zahnpasta bitte nicht essen soll?! Klar, ein bisschen Fluorid soll ja auch die Zähne stärken und die Große kann ja auch sehr schön schon die Zahnpasta ausspucken. Aber die kleine Madame hat darauf keine Lust. Wie glücklich war ich, als ich die Zahnpasta von Jack´n Jill entdeckt habe. Davor hatten wir immer Zahnpasta von Weleda, aber die sah nicht sehr kindgerecht aus. Mit der lustigen Zahnpasta Tube macht Putzen gleich doppelt …

was ist wirklich wichtig im Leben?

Die letzten Tage und Wochen sind erfüllt von Terror und Anschlagplänen, gefassten Terroristen und Krieg. Zumindest wenn man die Nachrichten liest oder schaut. Gestern abend lag ich im Bett und habe überlegt: Die wirklich zentrale Frage ist doch: Was ist mir wichtig im Leben? Was wäre wenn ich morgen sterben würde? Sicher: Man kann auch in einen Autounfall verwickelt werden, unglücklich vom Fahrrad stürzen oder zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Jetzt aber sind Krieg und Terror näher gerückt. Es fand in den Städten statt, die uns bekannt sind, in denen wir in unserer Freizeit tolle Urlaube verbracht haben. Es zeigt, dass das Leben kurz sein kann. Es zeigt, dass unser Leben schneller vorbei sein kann als uns lieb ist. Was zählt im Leben? Habe ich Konflikte in meinem Leben, die nicht bereinigt sind? Gibt es Menschen in meinem Leben, die ich liebe, denen ich es aber zu wenig sage oder schon lange nicht mehr gesagt habe? Wem muss ich verzeihen? Gibt es Groll und Ärger, der schon so lange in mir schwehlt, dass …