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Real life. Studieren mit Kind(ern).

Viel Kaffee, Energydrink und Cola. Semesterendspurt. Wie man ein Studium mit Kind meistern kann, dazu hier mein Alltag.   Ich sitze stundenlang am Schreibtisch. Manchmal effektiv, oft uneffektiv. Wenn man Kinder hat, studiert, arbeitet und den Alltag managt muss man sich gut organisieren. Wenn man Glück hat, gibt es einen Mann oder eine Frau an der Seite die einen in jeglicher Hinsicht unterstützen. Ich habe dieses Glück. Trotzdem kann er mir das Lernen nicht abnehmen. Inzwischen sind unsere Kinder vormittags in Schule und Kindergarten. Leider bin ich eher nachtaktiv und komme morgens schwer aus dem Bett und kann mich noch schwerer konzentrieren. Aber es muss sein. Ich muss morgens lernen. ich habe nicht viel Zeit und es muss reichen. Nachmittags ist Kinderzeit, abends Blog- und Arbeitszeit. Die Schule raubt uns mehr Zeit als erwartet und vor allem erfordert sie von mir, einen noch getakteren Alltag. Ich muss ständig auf die Uhr schauen und ständig darf ich nichts vergessen. War ich in den anderen Schwangerschaften absolut dement, ist das in dieser nicht der Fall. Wahrscheinlich weil …

Waaas? Du studierst Theologie? Krass.

Ich studiere Theologie. Warum? ich möchte Pfarrerin werden. Ich möchte gern Pfarrerin werden. Mein Mann möchte gern Pfarrmann sein und meine Kinder unheimlich gern im Pfarrhaus wohnen. Meine Eltern und Schwiegereltern unterstützen das und mein Mann hält uns finanziell den Rücken frei. Ich sollte vor Freude in die Luft springen, aber ich schaffe es nicht. Ich schaffe es nur zu einem müden Lächeln. Das Studium ist schwer. Aber mit zwei Kindern noch schwerer. Ich zweifle. immer wieder. Ist der Weg nicht zu lang? Die Jahre eilen vorbei und ich studiere…immer noch? Wie ist das, wenn man mit 30 noch studiert und alle 10 Jahre jünger sind? Zu meinem 30. Geburtstag sagten mir ein paar Mädels in der Uni: „Bitte…wie alt wirst du???? Das sieht man dir gar nicht an! Du siehst viel jünger aus!“ (Danke Mädels, das war toll… ging runter wie Öl. Wobei ich euch leider sagen muss, dass 30 gar nicht alt ist. Es klingt nur so.) Mit 30 studiert man nicht mehr nur „einfach so“. Man überlegt sich jeden Schritt, jedes Semester. …

Alltagsimpressionen…

In den letzten Wochen habe ich hinter mir: für Prüfungen lernen (Ja, es ist Prüfungszeit und ich hänge wie immer total hinterher und bin wie immer sehr gestresst und leicht überfordert) eine Kindergarten Eingewöhnung ein Kind trösten, weil die Klasse beim „Ball über die Leine“ Turnier angeblich nur wegen ihr verloren hat zu viel Fernsehen für die Kids zu wenig Sport Deshalb Nordic Walking Stöcke gekauft, ausprobiert und für gut befunden zu viel nächtliches Essen 100 Fotos in Fotoalben der Kinder geklebt ewig die Kindertöpferscheibe angestarrt und schließlich ausprobiert und dann nie wieder angefasst. Was für eine Schweinerei. seit 10 Jahren mal wieder einen großen Schneemann gebaut. Die letzten Jahre waren sie immer nur 10cm groß. Ein tolles Gefühl. mit Freundinnen eine schöne Zeit beim gemeinsamen Keramik – Anmalen erlebt und dabei festgestellt, dass ich immer noch kein großer Künstler bin und viel zu ungeduldig.