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Real life. Studieren mit Kind(ern).

Viel Kaffee, Energydrink und Cola. Semesterendspurt. Wie man ein Studium mit Kind meistern kann, dazu hier mein Alltag.   Ich sitze stundenlang am Schreibtisch. Manchmal effektiv, oft uneffektiv. Wenn man Kinder hat, studiert, arbeitet und den Alltag managt muss man sich gut organisieren. Wenn man Glück hat, gibt es einen Mann oder eine Frau an der Seite die einen in jeglicher Hinsicht unterstützen. Ich habe dieses Glück. Trotzdem kann er mir das Lernen nicht abnehmen. Inzwischen sind unsere Kinder vormittags in Schule und Kindergarten. Leider bin ich eher nachtaktiv und komme morgens schwer aus dem Bett und kann mich noch schwerer konzentrieren. Aber es muss sein. Ich muss morgens lernen. ich habe nicht viel Zeit und es muss reichen. Nachmittags ist Kinderzeit, abends Blog- und Arbeitszeit. Die Schule raubt uns mehr Zeit als erwartet und vor allem erfordert sie von mir, einen noch getakteren Alltag. Ich muss ständig auf die Uhr schauen und ständig darf ich nichts vergessen. War ich in den anderen Schwangerschaften absolut dement, ist das in dieser nicht der Fall. Wahrscheinlich weil …

Liebhaberstück

Das Semester hat wieder angefangen und ich hatte mal wieder das Problem: Viel zu viele Bücher und anderen Krimskrams für zu wenig Tasche. Und das Fazit: Eine sehr schwere Tasche auf einer Schulter. So konnte es nicht weitergehen. Also begab ich mich auf die Suche nach etwas anderem. Genauer gesagt, einem Rucksack. Das Problem: ich sehe einfach total bescheuert aus mit Rucksäcken. Meiner Meinung nach. Mein Glück ist allerdings, dass Rucksäcke wieder top angesagt sind und es eine große Auswahl gibt. Da müsste doch etwas drin sein für mich. Aber denkste. Entweder zu sportlich, zu „trekkingmäßig“, zu alternativ, zu skatermäßig, zu Omahaft… schließlich entschied ich mich für den „Scout der Hipster“, für den Rucksack, den es schon seit den 70ern gibt. Als Skandinavien- Liebhaberin wurde es der Fjällräven. Ich finde zwar immer noch, dass ich damit doof aussehe, aber er ist praktisch. Es passt alles rein, sogar die Tonnen an Bücher, er hat kleine Fächer und er ist und wird ein Liebhaberstück. Auch ohne, dass ich ein Hipster bin.                                       …

liebevoller Journalismus

Mein erster Artikel in der „family„. Ein tolles Gefühl. Ich dachte allerdings immer, wenn ich erstmal meinen ersten 4- Seiten Artikel veröffentlicht habe und regelmäßig für eine Wochenzeitung geschrieben habe, dann ist der Weg nicht mehr weit zu „richtigem“ Journalismus: politische Themen, Enthüllungsstorys… Aber weit gefehlt. Der Alltag ist da. Die Küche muss dringend aufgeräumt werden, das Bad will schon seit Stunden geputzt sein, die Bügelwäsche häuft sich und die Kinder schlafen ewig nicht. Unibücher schreien nach Aufmerksamkeit, Rechnungen wollen gezahlt werden… die Realität hat mich sehr schnell wieder eingeholt. Trotzdem bin ich ein bisschen stolz.